Verdacht des versuchten Tötungsdeliktes

Kein dringender Tatverdacht gegen die drei Beteiligten

Verdacht des versuchten Tötungsdeliktes

In den späten Abendstunden hatten Bonner Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag (28.03.2019) die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes aufgenommen. Zuvor war es auf einem Spielplatz am Schwanenweg in Niederkassel-Ranzel zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen gekommen. Dabei wurde ein 22-Jähriger durch einen Stich im Kopfbereich schwer verletzt.

Die drei am Donnerstagabend vorläufig festgenommenen Beteiligten, von denen sich zwei zu diesem Zeitpunkt im Krankenhaus befanden, wurden am Freitagabend nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wieder entlassen. Im Laufe der Ermittlungen und Vernehmungen ließ sich der genaue Geschehensablauf des tumultartigen Streites bislang nicht klären, weshalb sich gegen keinen der Beteiligten ein dringender Tatverdacht begründen ließ.

Hintergrund der Auseinandersetzung von zwei Gruppen mit insgesamt sieben Beteiligten dürfte mutmaßlich ein Drogengeschäft sein, zu dem sich zwei der Männer an diesem Abend nach bisherigem Kenntnisstand verabredet hatten. Dabei kam es dann zu dem tumultartigen Streitgeschehen, in dessen Verlauf der 22-Jährige durch einen Messerstich eine schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzung am Kopf erlitt. Er und der 21-jährige Beteiligte, der bei der Auseinandersetzung ebenfalls verletzt wurde, befinden sich weiterhin im Krankenhaus.

Die Ermittlungen gegen die Beteiligten dauern weiter an.(ots)

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