Neue Hochbeete für die Kita Willy-Brandt-Platz

Knapp 4000 Euro wurden durch Aufrufe und Aktionen für die Kasse des Fördervereins gesammelt.

Neue Hochbeete für die Kita Willy-Brandt-Platz

Anke Herzog-Veen, die Leiterin der Ranzeler Kita Willy-Brandt-Platz, strahlte am Freitagnachmittag mit der Sonne um die Wette. „Die alten Hochbeete in unserer Kita mussten erneuert werden, denn das Holz war nach vielen Jahren von der Witterung stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Unsere Kinder lieben es, in den Beeten ihre Pflanzen zu pflegen, was wir sehr unterstützen, denn damit verfolgen wir auch ein pädagogisches Konzept“, so Herzog-Veen zur Begrüßung von Sponsoren und Unterstützern, die sich um die neuen Hochbeete versammelt hatten.

Frische Kräuter, Beeren und Gemüse

Drei neue und ein überarbeitetes Hochbeet stehen ab sofort allen Kindern der integrativen Tageseinrichtung zur Verfügung. „Unsere Kinder sind kleine begeisterte Gärtner geworden. Sie ziehen die Samen von Himbeeren, Erdbeeren, Tomaten, Gurken, Zucchini und sogar Kürbissen in der Kita hoch und pflegen die Pflanzen bis zur Ernte“, so Herzog-Veen. Aber auch das Küchenteam hat nun sein Beet, um darin frische Kräuter zu züchten, denn in der Kita wird jeden Tag frisch gekocht. „Das freut uns ganz besonders, dass wir von Daniel Braumüller von „Dan´s Kitchen“ hier unterstützt wurden“, so die Köchin der Kita, Ina Becker-Piontek. Daneben haben weitere Sponsoren dafür gesorgt, das viele verschiedene Pflanzen für die Beete gekauft werden konnten.

Viel Unterstützung für die Kita

Vor einigen Monaten starteten der Elternrat und der Förderverein viele Aktionen, um die Kosten für die neuen Hochbeete stemmen zu können. Unter anderem wurde Rüblikuchen gebacken, es gab Bastelarbeiten für den Osterbasar und man veranstaltete eine Tombola. Dies war der finanzielle Grundstock für das Projekt. Auch außerhalb der Kita fanden sich Menschen, die ihre finanzielle Unterstützung anboten. So wie der Freundeskreis Lülsdorf, bei dem es sich um Mitarbeiter der Evonik Industries handelt. „Wir möchten hier in unserer Stadt etwas im Kleinen tun. Wir gehen zum Beispiel in die Schulen und Kitas und versuchen Kindern und Jugendlichen die Chemie näher zu bringen. Darüber hinaus unterstützen wir auch kleine Projekte in Kindergärten und Grundschulen“, so Gabriele Schmitz. Einen weiteren Unterstützer fand man mit Nils Beyer, Inhaber der Firma Astwerk. Seine Mitarbeiter setzten ein Hochbeet um und befüllten alle vier Beete neu. Auch der städtische Bauhof kam zum Einsatz, denn seine Mitarbeiter legten mit Pflanzsteinen ein Hochbeet an.

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