Lülsdorf: Jecke Sessionseröffnung am Ludwigsplatz

Auch strömender Regen konnte die Jecken nicht bremsen, die Sessionseröffnung der KG „Et Jecke Jrüppche“, der IGK Blau-Gelb Niederkassel und der KG Grün-Weiß Lülsdorf zu feiern.

Lülsdorf: Jecke Sessionseröffnung am Ludwigsplatz

Dort, wo zwei Tage zuvor noch das Martinsfeuer brannte und „Dä hellije Zinter Mätes“ gesungen wurde, erscholl aus vielen Kehlen nun u.a. Wicky Junggeburths Evergreen: „Eimol Prinz zo sin“.

Dreifache Sessionseröffnung

Gleich drei Karnevalsgesellschaften hatten zur Sessionseröffnung nach Lülsdorf ins Festzelt eingeladen. Die KG „Et Jecke Jrüppche“, die IGK Blau-Gelb Niederkassel und die KG Grün-Weiß Lülsdorf feierten ihre Sessionseröffnung im Herzen von Lülsdorf, auf dem Ludwigsplatz.

Zum Glück hatten sich die Karnevalisten nicht für eine Open-Air-Veranstaltung entschieden, denn pünktlich mit Sitzungsbeginn regnete es in Strömen. Das Zelt war proppenvoll, jedoch fand am Eingang eine gut durchdachte Überprüfung statt. Nur wer geimpft, genesen oder getestet war kam ins Zelt; kenntlich an einem Armbändchen.

Karnevalistischer Besuch

Drinnen gaben sich die Akteure alle Mühe, denn engen Zeitplan einzuhalten, denn die drei Karnevalsgesellschaften hatten ein Mammutprogramm auf die Beine gestellt. Aus der näheren Umgebung kamen Karnevalisten aus Oedingen, die Husaren Grün-Weiß Siegburg, das Tanzcorps Blau-Weiß Troisdorf sowie Ronjas Räuberhorde. Magic Ingo verzauberte die vielen kleinen Narren und auch die eigenen Tanzgarden und Gruppen wusste er zu überzeugen.

Hoher närrischer Besuch kam gegen Abend aus dem Süden der Stadt. Das Festkomitee Rheidter Karneval marschierte mit dem Dreigestirn Jungfrau Anni, Prinz Tobias III. und Bauer Marcus ins Festzelt ein. Den gleichen begeisterten Empfang wie den Rheidter Karnevalisten, bereiteten die Jecken auch dem Prinzen aus dem Norden Niederkassels. Prinz Holger I., Tollität der KG Rut-Wiess Ranzel, betrat mit großer Equipe die Bühne und genoss das Bad in der Menge. Die Gruppe „Jot Drop“ und eigene Auftritte beendeten dann gegen 22.00 Uhr eine gelungene Sessionseröffnung mit Hoffnung auf besseres Wetter und närrische Wochen ohne Pandemiebeschränkungen.

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