Team um Max Rendschmidt wird Europameister

Das Paradeboot des Deutschen Kanuverband, der Kajak-Vierer, in der Besetzung Max Rendschmidt, Ronald Rauhe, Tom Liebscher und Max Lemke, paddelte bei der ECA-Kanusprint- und Paracanoe-Europameisterschaft im polnischen Poznan auf Platz eins.

Team um Max Rendschmidt wird Europameister

Bereits am Freitag (4. Juni) fuhr das Boot mit dem Ehrenmitglied des WSV Blau-Weiß Rheidt, Max Rendschmidt, völlig locker in 1:22,818 Minuten als erstes Boot, vor Slowenien und Tschechien, ins Ziel. Am Samstag (5. Juni) folgte im Finale eine souveräne Vorstellung des K4. In einer Zeit von 1:23,960 Minuten paddelte der Vierer mit etwa 1,5 Sekunden Vorsprung vor der Slowakei und Russland zu Gold und wurde Europameister. „In Olympiaform sind wir zwar noch nicht ganz, aber definitiv auf dem richtigen Weg. Das war ein sehr guter Auftritt. Mit dem Sieg haben wir gezeigt was wir können. Wir müssen weiter hart arbeiten, denn das stärkste Boot der Spanier war in Polen nicht am Start. Der erste EM-Titel nach vier Jahren macht uns trotzdem Mut“, so Rendschmidt.

Weitere DKV Mitglieder im Finale bei der Europameisterschaft

Vereinskollegin Caroline Arft kam über den Vorlauf im K1 über 500m sowie das Halbfinale ins Finale am Sonntag (6. Juni), wo sie auf Platz acht fuhr. „Damit hatte ich mein Ziel erreicht, eine Top-Neun - Platzierung. Platz acht in Europa ist ein Top-Ergebnis. Ich habe aber auch gemerkt, dass mir etwas Training fehlt. Aber daran kann ich ja arbeiten“, sagte Arft.

Erfolge bei den FINALS 2021 Berlin /Rhein-Ruhr

Nach der erfolgreichen Rückkehr aus Polen (800 km) starteten die frisch gekürten Europameister dann am Sonntag, den 6. Juni 2021 in Duisburg bei den FINALS 2021 Berlin /Rhein-Ruhr im Parallelsprint, der im K.O.-System entschieden wurde. Hier gelang Rendschmidt im K1 über die für ihn ungewöhnlichen 160m ein vierter Platz. Im Halbfinale gegen seinen Partner im K4 Ronald Rauhe zog Rendschmidt den Kürzeren und im Kampf um Platz drei musste Rendschmidt seinen 2. Partner im K4 Max Lemke den Vortritt lassen. „Natürlich wäre ich gerne ein Stück weiter vorne gewesen, aber von der Leistung her war das für mich top. Gerne hätte ich in Duisburg auch eine Medaille gewonnen und die anderen etwas mehr geärgert. Ich selber bevorzuge lieber die etwas längeren Distanzen wie 500m und 1000m“, sagte Rendschmidt.

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