Niederkassel: Kuriose Verbrechen aus den letzten Jahren

Kleinkriminelle treiben auch im schönen Niederkassel immer wieder ihr Unwesen. Hier ein paar Beispiele aus den letzten Jahren.

Niederkassel: Kuriose Verbrechen aus den letzten Jahren

Erst kürzlich erreichte uns der Impuls zum Thema: „Der liebe Nachbar oder doch der Feind von nebenan?“. Korrekte Mülltrennung ist nach wie vor ein wichtiges Thema, das einige Menschen wohl immer noch nicht richtig verstanden haben oder nicht verstehen wollen. So wurden die Biotonnen im Beispiel mit behandeltem Holz und Eisen gefüllt - und zwar die vom Nachbarn.

Abgesehen davon, dass das Material nicht korrekt entsorgt wurde, sollte dieses keinesfalls illegal im Müll des Nachbarn landen. Wir haben den Impuls außerdem als Anreiz genommen, um uns mit den vergangenen (klein)kriminellen Geschehnissen in Niederkassel auseinanderzusetzen und sind auf eine Reihe kurioser Straftaten aus der Vergangenheit gestoßen.

Diebstahl kurioser Gegenstände

Im März 2015 berichtete die Polizei von dem Diebstahl einer Schubkarre, die wie ein Nachbar beobachtete, von einem Schrotthändler in einen LKW geladen wurde. Der 41 Jährige Eigentümer der Schubkarre aus Niederkassel hatte diese nur kurz in seiner eigenen Garageneinfahrt abgestellt, um sich weiteres Gartenwerkzeug zu holen. Schon wurde dieser kurze Moment ausgenutzt und die Gartenarbeit schien vorerst beendet worden zu sein.

Zwei weitere Diebstähle ereigneten sich am 01. August 2016. Der Erste in einem Haus an der Porzer Straße, der Zweite anschließend in der Waldstraße. Beide Male entwendeten die Diebe Schmuck und Geld in vierstelligen Beträgen. Kurios daran ist allerdings, wie sie ihr Diebesgut transportierten. So zogen sie die Kissenbezüge in den Häusern ab und verstauten ihre Ware darin.

In der Nacht von Dienstag, den 20. Dezember 2015, auf Mittwoch wurde vom Gelände der Baumschule an der Spicher Straße in Niederkassel ein gelber Minibagger entwendet. Der gelbe Bagger wurde mit einem Fahrzeug abtransportiert. Warum ausgerechnet einen Minibagger? Das Arbeitsgerät hat immerhin einen Wert von mehreren tausend Euro.

Der Enkeltrick geht schief

Leider ist der Enkeltrick immer noch ein Trick mit dem versucht wird meist Ältere um einen Teil ihres Vermögens zu betrügen. Inzwischen bedienen sich die Trickdiebe vieler Facetten: Inkassofirmen fordern Mahnungen ein, Angehörige sind in einen Verkehrsunfall verwickelt, Familienmitglieder brauchen Geld für einen Immobilien- oder Autokauf oder Polizisten haben Unregelmäßigkeiten in den Kontobewegungen entdeckt. Ein älteres Ehepaar aus Niederkassel kam im Juni 2016 einer solchen Betrügerin auf die Schliche und alarmierte umgehend die Polizei. Ein absolut aufmerksames Verhalten in dieser Situation. Schließlich funktioniert der „Enkeltrick“ auch in der heutigen Zeit leider immer wieder.

Doch der Freund von nebenan?

In unserem „Aufhänger-Impuls“ stelle sich unser Nachbar die Frage, ob der liebe Nachbar nicht doch ab und an zum Feind werden könne. Dass der Nachbar jedoch manchmal ein echter Held sein kann, zeigte sich vor fünf Jahren in Mondorf: Am späten Abend beobachtete ein aufmerksamer Nachbar eine verdächtige Person, die sich an einem abgestellten Wohnwagen an der Moselstraße in Mondorf zu schaffen machte und rief umgehend die Polizei. Nach einer kurzen Verfolgungsjagd, konnte der Täter festgenommen werden und es entstand dank des Anrufers lediglich ein kleiner Sachschaden.

Kennt ihr weitere Storys aus Niederkassel? Konntet ihr schon einmal einen Täter auf frischer Tat ertappen und stellen? Wir sind gespannt auf eure Geschichten…

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