50 Jahre KG Rut-Wiess Ranzel: Geburtstagsfeier mit nostalgischem Rückblick

Am Samstag feierte die KG Rut-Wiess Ranzel ihren 50. Geburtstag. In der Ranzeler Gaststätte „Zur Krone“ blickte man auf die Geschichte des Vereins zurück, richtete aber auch einen positiven Blick in die Zukunft.

50 Jahre KG Rut-Wiess Ranzel: Geburtstagsfeier mit nostalgischem Rückblick

Auch wenn „Die Große von 1823“, Kölns älteste Traditionsgesellschaft, in diesem Jahr auf 200 Jahre Karnevalsgeschichte zurückblicken kann, so sind die 50 Jahre, auf die die Karnevalisten der KG Rut-Wiess Ranzel nun stolz schauen, sicher auch ein Grund, kräftig zu feiern. Daher hatte die KG zu einer privaten Geburtstagsfeier in die Ranzeler Gaststätte „Zur Krone“, Hofburg von Prinz Holger I., eingeladen.

Gäste

Am Samstagmorgen, pünktlich um 11.11. Uhr, begrüßte der Präsident der KG Rut Wiess Ranzel, Uwe Spiller, Senatoren, Elferratsmitglieder, Mitglieder des Närrischen Rats sowie Helfer*innen und Unterstützer*innen der Karnevalsgesellschaft. Natürlich war auch Prinz Holger I. mit seiner Equipe im Saal, obwohl die ganze Truppe am Abend zuvor in Rheidt auf der Kostümsitzung der Rheidter „La(a)chjunge“ kräftig gefeiert hatte. Als gern gesehene Gäste aus dem Süden war auch das Rheidter Dreigestirn mit Prinz Tobias III., Bauer Marcus und Jungfrau Anni nach Ranzel gekommen, um mit den „Nordlichtern“ zu feiern.

Ein Zeitzeuge berichtet

Präsident Spiller trug zu Beginn die Notizen eines Zeitzeugen vor, der eng mit der KG verbunden war. Gründungsmitglied Heinz Spitz, der 3. Prinz in der langen Historie der KG Rut Wiess Ranzel, hatte seine Erinnerungen an den Beginn der KG zu Papier gebracht. Am Stammtisch in der Ranzeler Gaststätte „Zur Post“ entstand die Idee: Man sprach über Karneval und dessen Organisation. Spitz bat kurz entschlossen den Wirt um ein Blatt Papier – es war eine Speisekarte, auf der elf Männer unter dem Datum 09.01.1973 unterschrieben. Dies war die Geburtsstunde der KG Rut Wiess Ranzel.

Die Geschichte des KG-Logos

Auch das Symbol der KG war eine Zufallsidee. Auf dem Grundstück des Alten Turms stand in einem alten Haus eine “Kruckpasch“ (Krautpresse). Aus dieser Idee entstand der Kruckpinselorden, der zwei Karnevalisten beim Rübenkrautkochen zeigt.

Ehrungen

Nach dem Blick zurück standen dann Ehrungen von Mitgliedern, ohne deren ehrenamtliches Engagement kein Verein existieren könnte, auf dem Programm. So zeichnete Frank Prömpeler, Vize-Präsident BDK Bund Deutscher Karneval, Gustav Behnke, Klaus Lenke, Frank Lenke, Peter Oberhäuser, Hartmut Groth (alle Silber) und Uwe Spiller (Gold) mit den Orden des BDK aus. Bezirksvertreter Holger Wirtz vom RSE Regionalverband Rhein-Sieg-Eifel hatte die Ehre, den RSE-Orden an Udo Kastner (Bronze) und Josef Peter Thiel (Gold) zu verleihen. Intern gab es dann eine weitere Ehrung. So wurden mit Dieter Weber und Manfred Ziepke zwei langjährige Vertreter der Farben Rut und Wiess zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Ehrung des Bürgermeisters

Eine ganz besondere Ehre wurde Bürgermeister Stephan Vehreschild zuteil. Vor seiner Wahl zum Bürgermeister war Vehreschild nicht nur Prinz der KG Rut Wiess Ranzel (2002), sondern auch 10 Jahre lang (von 2000 bis 2010) der vierte Präsident der KG. So wurde Vehreschild, als Dank und Anerkennung für hervorragende Verdienste in der KG Rut Wiess Ranzel, von Uwe Spiller und der 1. Vorsitzenden Karo Braschoß, zum Ehrenpräsidenten der KG ernannt.

Weitere Geschenke und Gratulanten

Bevor dann die ganze Rut-Wiesse Famillich das Geburtstagsständchen „Mir fiere he, mir fiere do“ anstimmte, gab es noch ein Fahnenband vom BDK, und von Prinz Holger I., eine Original Zeitung vom 09.01.1973 sowie Hochprozentiges mit dem schönen Namen „Alte Birne“.

Weitere Gratulanten und Gäste schauten noch vorbei, so u.a. die Kinderprinzessin Lea I. aus Uckendorf, bevor die Geburtstagsfeier dann gegen 18.00 Uhr zu Ende ging.

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