Volleyball: Wie sich der TuS Mondorf zum Topteam entwickelte

Eine Zwischenbilanz der dritten Saison in der 2. Volleyball-Bundesliga

Volleyball: Wie sich der TuS Mondorf zum Topteam entwickelte

Die Hinrunde der dritten Saison im Volleyball-Unterhaus ist vorbei und der TuS Mondorf grüßt von der Spitze der Tabelle. Nachdem man letzte Saison einen starken vierten Platz erkämpfte, ist das Ziel für die laufende Saison klar. Man möchte besser als die letzte Saison abschließen und bis dato fuhr der TuS Mondorf damit sehr gut. Man verbesserte sich von Saison zu Saison und hatte einen stetigen Leistungsanstieg zu vermelden.

Vom unangenehmen Team zum Topteam

Während in der letzten Saison anfangs noch Kontinuität der Leistung der Spieler fehlte und man immer nur zeit- und teilweise bestaunen konnte, zu welchen starken Spielen das Team um Trainer Vlasakidis im Stande war, kann man in der laufenden Saison 2021/22 einen großen Schritt in Richtung Topteam begutachten. Erst ein Spiel verlor das Team aus Niederkassel bis dato. Sonst dominierte Mondorf jedes Spiel und kratzte bei Spielen gegen Moers und Kiel am Leistungsmaximum.

Grundstruktur steht, jetzt wird an Details gearbeitet

Durch die akribische Arbeit an der Seitenlinie vom Trainer-Team, insbesondere Trainer Vlasakidis, hat sich das Grundniveau des gesamten Teams verbessert. Das Verständnis für die Spielphilosophie ist bei den Spielern angekommen und wird gut umgesetzt. Doch der gebürtige Grieche würde von seiner eigenen Idee abweichen, wenn er nicht immer wieder einzelne Details aufdecken würde, die es zu verbessern gilt. So wird Fehler-Analyse und gleichzeitiges Vorbereiten auf den nächsten Spieltag betrieben. Gleichzeitig findet er Zeit und Platz seine eigenen Spieler zu verbessern und sucht immer wieder das Gespräch um Sie an ihr Leistungsmaximum zu bringen.

Die Neuzugänge schlagen ein

Seit Anfang der Saison tragen zwei neue Gesichter das Trikot der Mondorfer. Nach dem Abgang von Sebastian Voss und Lars Lookwood suchte man genau auf den beiden Positionen Verstärkung und wurde fündig. Auf der Außenangreifer-Position verpflichtete man Manuel Harms, den man eher aus dem Sand und dem Beachvolleyball kennt. In den Probetrainings überzeugte er mit viel Spielwitz und krachenden Angriffen. Durch seine knapp 2 Meter bringt er außerdem eine neue Dimension in das Mondorfer Spiel. So hat man mit ihm noch einen Spieler dazugewonnen, der mit Höhe auf der Außenposition agieren kann. Der andere Neuzugang ist Lennart Bevers, der nun die Fäden im Mondorfer Defensiv-Spiel zieht. Lennart ist mit jahrelanger Erstliga-Erfahrung gesegnet. Dazu kommt ein unfassbar guter Volleyball-Touch, den er sich in den Jahren antrainierte. Seit Jahren ist er einer der besten Liberos, wenn nicht sogar der beste Libero, der Liga und unterstreicht sein Standing immer wieder mit hervorragenden Leistungen. Beide Neuzugänge hatten keine Anlaufschwierigkeiten und fügten sich nahtlos in die Mannschaft ein.

Viele Zahnräder arbeiten zusammen

Dass es bei Mondorf im Moment so gut läuft, hängt auch mit dem Team ums Team zusammen. Die Streaming-Crew arbeitet auf Hochtouren und schafft es immer wieder auch medial den TuS Mondorf gut zu vertreten. Hallensprecher Denis Leupold peitscht das Team und die Fans immer wieder mit Extra-Klasse durch die Spiele. Das Orga-Team arbeitet rund um die Uhr, um die Jungs so gut es geht durch die Saison zu führen - bisher mit riesigem Erfolg. Bis dato funktioniert das Gesundheits-Konzept und das Team blieb von Corona-Erkrankungen verschont. So musste Trainer Vlasakidis coronabedingt noch auf keinen Spieler verzichten, was man als großen Erfolg verbuchen kann.

Fazit

Mit einer gehörigen Portion Stolz schaut man als Team auf das Jahr 2021 zurück, in dem man sich persönlich und als Team weiter und weiter entwickelt hat und die jahrelange Arbeit nun Früchte trägt. Mondorf ist als Topteam in der 2. Bundesliga angekommen und überzeugt mit Leistung auf und neben dem Feld. So schaut man mit viel Selbstbewusstsein in Richtung 2022 und hofft an die Leistung des vorherigen Jahres anknüpfen zu können.

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