Farbe bekennen gegen menschenverachtendes Verhalten

2. Bundesliga Volleyballer des TuS Mondorf unterstützen Aktion „Pink gegen Rassismus“

Farbe bekennen gegen menschenverachtendes Verhalten

Am kommenden Montag, dem 15. März, starten die internationalen Wochen gegen Rassismus, dieses Jahr unter dem Motto „Solidarität. Grenzenlos“. Zu diesem Anlass startet auch das Projekt „Pink gegen Rassismus“ ein Programm. „Pink gegen Rassismus“ ist ein Zusammenschluss von sieben verschiedenen Stadt- und Kreissportbünden aus Nordrhein-Westfalen, darunter auch der Sportbund aus dem Rhein-Sieg-Kreis. Ziel des Projektes ist es, öffentlichkeitswirksam ein Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus im Sport zu setzen.

Pink gegen Rassismus

Über das Jahr hinweg gibt es hierzu verschiedene Aktionen rund um das Thema Rassismus im Sport. Die Highlights des Jahres finden in den internationalen Wochen gegen Rassismus, in diesem Jahr vom 15. bis 28. März, statt. In diesen Wochen startet „Pink gegen Rassismus“ ein Wochenprogramm mit verschiedenen Angeboten zum Anhören und Mitmachen. Vom Bilderbuchkino für die Kleinsten über Workshops und ÜL-C Verlängernde Fortbildung bis hin zu einem Kabarett gegen Rassismus ist hier für jede Altersgruppe etwas dabei.

Das Programm wird aufgrund der aktuellen Corona-Situation in diesem Jahr ausschließlich online stattfinden. Mehr Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen und die Möglichkeit zur Anmeldung findet ihr hier: www.pinkgegenrassismus.de.

Pink, Pink und noch mehr Pink

Über allem schwebt die Farbe Pink. Wie die Integrations- und Antirassismusbeauftragte des Landessportbundes NRW Michaela Engelmeier es treffend formuliert: „Wir färben in den internationalen Wochen gegen Rassismus 2021 das Land NRW PINK.“ Neben dem Branding der Aktion, die komplett in der Farbe Pink gehalten wird, gibt es für die teilnehmenden Sportvereine pinke T-Shirts, mit denen sie ihre Solidarität für das Projekt deutlich machen.

T-Shirts als Zeichen gegen Rassismus

5000 T-Shirts gingen an den Rhein-Sieg-Kreis. Insgesamt beteiligen sich im Landkreis 47 Vereine aus 14 Kommunen sowie viele Kreishausmitarbeitende und der Landrat an der Aktion. Unter anderem sind auch die Volleyballer des TuS Mondorf dabei. Sie bekennen mit den pinken Shirts Farbe gegen Rassismus und zeigen, dass Rassismus bei ihnen keinen Platz hat.

„Einen Dank an unseren Abteilungsleiter Harald Webers, der diese Aktion für den Verein organisiert hat“, sagt Klaus Utke. „Eine tolle Aktion, für die wir gerne Farbe bekennen. Menschenverachtendes Verhalten hat im Sport nichts verloren und ist speziell in unserer Multikulti-Mannschaft absolut kein Thema. Wir stehen entschlossen gegen Rassismus auf!“, findet Mannschaftskapitän Max Funk.

Auch Manager Klaus Utke, Trainer Tasos Vlasakidis und sportliche Leiter Sven Vollmert sind in diesem Thema absolut einer Meinung: „Rassismus killt unseren Sport. Der Sport lebt von der Vielfalt der Menschen.“

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