Kampf um den Walter-Esser-Pokal - Konnte er in Niederkassel bleiben?

45 Vierbeiner fanden sich samt Herrchen und Zuschauern am frühen Samstagmorgen auf der Anlage des Hundesportvereins Niederkassel ein. Fröhliches bellen begrüßte jeden, der vorbeikam.

Kampf um den Walter-Esser-Pokal - Konnte er in Niederkassel bleiben?

Fünfundvierzig Vierbeiner aller Rassen trafen mit ihren vierzig Hundehaltern in Niederkassel aufeinander, um auch in diesem Jahr wieder um den Walter-Esser-Pokal zu kämpfen. Die Teilnehmer, sie kamen u.a. aus Dormagen, Aachen, Sinzig, Hürth, Niederkassel und Düsseldorf, konnten in verschiedenen Disziplinen gegeneinander antreten.

Die verschiedenen Disziplinen im Überblick

So gab es beim Geländelauf vierzehn Starter, die über Strecken von 1.000, 2.000- und 5.000m an den Start gingen. Hier ist der Hund meist im Vorteil, denn die Vierbeiner, egal welcher Rasse sie angehören, bewältigen die Strecken spielerisch. Fit sein sollten Herrchen und Frauchen auch beim KO-Cup, denn hier kämpfen zwei Teams Mensch/Hund auf parallelen, baugleichen Hindernisparcours um den Sieg. Im k.o.-System Sieger gegen Sieger wird so der Tagesbeste ermittelt. Des Weiteren wurden noch Dreikampf und CSC angeboten. Das Highlight des Tages war aber der Vierkampf, die Königsdisziplin in dieser Sportart. Dieser Wettbewerb ist eine Art Körperertüchtigung für Mensch und Hund. Zu ihr gehören die die vier Übungsteile Gehorsam, Hindernislauf, Slalom und Hürdenlauf. Bei der Gehorsamsprüfung zeigt der Hund, ob die Signale oder Kommandos seines Besitzers wie Freifolge, Sitz- und Platzübung bei ihm ankommen oder sein Spieltrieb überwiegt. Beim Hürdenlauf über 60 oder 80 Meter gilt es vier bzw. sechs Hürden zu überwinden. Dabei müssen auch die Hundehalter die gleichen Hindernisse wie ihre Vierbeiner bewältigen, ein Spaß auch für die Zuschauer am Rande der Anlage. Der Slalomlauf wiederum ist eine echte Herausforderung und funktioniert nur beim gekonnten Zusammenspiel von Halter und Hund. Jedes Team muss dabei gemeinsam einen 55 m bis 75 m langen und mit Slalomtoren bestückten Kurs bewältigen. Die letzte Disziplin im Vierkampf ist der Hindernislauf. Auf einer 75 Meter langen Strecke, u.a. bestückt mit Hürde, Schrägwand, Tunnel, einem Durchsprung sowie einem Hoch-Weit-Sprung, erklettern oder durchkriechen die Hunde den Parcours, während die Hundeführer neben den Hindernissen laufen. Das die Hunde schneller im Ziel sind als ihre Herrchen, die dort später nach Luft schnappend ankommen, verwundert niemanden.

So verlief der Wettbewerb am Samstag

Der Wettbewerb schien allen Hunden sehr viel Spaß zu machen. Nach jeder Disziplin tollten sie fröhlich mit ihren Artgenossen herum. Zu Stärkung zwischendurch gab es für die Halter leckeres Grillgut, die Vierbeiner bekamen artgerechtes Hundefutter. Am Nachmittag war es dann soweit - Walter Esser kam persönlich zur Pokalübergabe! Er bedankte sich als Schirmherr der Veranstaltung bei den Organisatoren und den Kampfrichtern und überreichte den Siegerpokal an die 17-jährige Steffi Kor, die mit ihrer Hündin Lani gleichzeitig auch Jugend-Vereinsmeisterin des Hundesportvereins Niederkassel wurde. Der beliebte Pokal bleibt also vorerst in Niederkassel! Den Titel bei den Erwachsenen holten sich Ute Stahr mit Elexa und Karl Steeger mit Brecht.

Alle Teilnehmer lobten die Veranstaltung und ihre Organisatoren, Sandra Wassong und Alexandra Wilcke, und versprachen auch im nächsten Jahr wieder mit dabei zu sein.

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