Herbstzeit ist Pilzzeit - auch in Niederkassel

Im Herbst wachsen Pilze aufgrund des feuchten Klimas und den milden Temperaturen besonders gut. Auch hier in Niederkassel wachsen viele Pilze. Wir erklären Euch was Pilze eigentlich sind und worauf man beim Sammeln achten sollte.

Herbstzeit ist Pilzzeit - auch in Niederkassel

Die alte Redewendung „etwas schießt wie Pilze aus dem Boden“ wird häufig angewandt wenn irgend etwas in übermäßiger Weise auftritt. Urheber ist das schnelle Pilzwachstum in der Natur, wenn feuchte Luft, gepaart mit milden Temperaturen, das Wachstum der Pilze begünstigen.

Was sind Pilze?

Pilze gehören zu den Blütenlosen Gewächsen. Dazu zählen auch Farne, Moose und Flechten, die zu den ältesten Pflanzenarten unserer Erde zählen. Darunter sind einige Pflanzen, die in der Medizin Einzug gehalten haben. Die eigentliche Pflanze eines Pilzes lebt selbst tief im Erdboden. Der Pilzpflanze fehlt das Blattgrün, sodass sie nicht in der Lage ist energiereiche Nahrung aus dem Sonnenlicht aufzubauen.

Pilze im Raum Niederkassel

Das feuchte Klima Ende September/Anfang Oktober sowie die über Tag einsetzenden milden Temperaturen begünstigten auch im Raum Niederkassel das Wachstum der Pilze. Ob im eigenen Garten oder bei Spaziergängen sind bei genauem Hinsehen Pilze unterschiedlicher Art zu entdecken. Unter ihnen verschiedene Arten von giftigen sowie genießbaren Pilzen, die viele Menschen dazu veranlassen, die wohlschmeckenden Speisepilze zu suchen, um daraus schmackhafte Speisen herzustellen.

Pilze sammeln

Wer Pilze sammeln möchte, sollte gut vorbereitet sein und sich möglichst am frühen Morgen auf den Weg machen. Pilze sammelt man normalerweise nicht bei Regenwetter. Auch erfahrene Pilzsammler*innen verfahren so, da Pilze bei Regenwetter meist verfaulen oder von Maden befallen werden.

Pilzsammler*innen benötigten einen Korb oder Plastikeimer, ein scharfes kleines Messer sowie wetterfeste Kleidung. Sehr von Vorteil ist der Kenntnisstand über die Vielzahl an genießbaren Ständerpilzen, um keine Überraschungen beim Verzehr unbekannter Pilzarten zu erleben.

Das Messer dient zum Abschneiden der Pilze, die wenige cm über dem Erdboden durch einen Schnitt vom Stiel getrennt werden. Ein herausreißen von Pilzen aus der Erde ist verpönt. Werden Pilze aus dem Boden gerissen, wird das Myzel, das Pilzgeflecht zerstört. Größere Schäden am Myzel zerstören die Pilzstelle. Dieses Verhalten hat dazu geführt, dass in einigen Regionen keine Pilze mehr zu finden sind.

Genießbare Pilzsorten

Die gängisten genießbaren Pilzsorten sind unter anderem der Steinpilz, Pfifferlinge und Parasolpilze, der Wiesen- und Waldchampion, Marone, Herbsttrompete, Schopf-Tintling und das Stockschwämmchen.

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