Autorenlesung in der Grundschule Beckergasse - Deshalb wollen die Kids jetzt weniger fernsehen

Armin Pongs begeisterte mit seiner Autorenlesung die ganze Schule. Wie er mit Liegestützen die Kids dem Lesen näher brachte und warum in den Herbstferien wohl nun ganz viel gelesen wird, erfahrt ihr hier bei machPuls!

Autorenlesung in der Grundschule Beckergasse - Deshalb wollen die Kids jetzt weniger fernsehen

Am 10. Oktober 2019 war der Kinderbuchautor Armin Pongs zu Gast in der Kath. Grundschule Beckergasse in Niederkassel-Mondorf. Auf Einladung der Schulleitung hatte der am Chiemsee in Bayern lebende Autor ein Vorleseprogramm von etwa 8:00 bis 12:45 Uhr mitgebracht. Das sah im einzelnen so aus, dass Pongs mit der ersten Lesung um 8:00 Uhr bei den Erstklässler begann, dem von 9:00 bis 10:15 Uhr die Lesung für die Zweitklässler folgte. Die dritte Lesung für die Drittklässler war dann von 10:30 bis 11:30 Uhr, dem sich die Viertklässler von 11:45 bis 12.45 Uhr anschlossen.

Warum gab es eine Autorenlesung in der Grundschule?

Die Schulleiterin Susanne Stelz hatte gemeinsam mit dem Lehrerkollegium eine "Woche des Lesens" organisiert, in der das Lied vom "Lesemillionär" eingeübt wurde. In diesem Rahmen fand dann auch die Lesung von Armin Pongs statt, zu der die Kinder, in Anlehnung an das "Krokofil", die Hauptfigur in Pongs Kinderbüchern, überwiegend grüne Kleidung in allen Facetten trugen. Insgesamt beteiligten sich 12 Klassen mit etwa 300 Schülerinnen und Schülern an der Autorenlesung.

Die Kids hörten aufmerksam zu und lernten den Spaß am Geschichten lesen kennen

Pongs las aus seinen Kinderbüchern Krokofil 1 (Der Traumländer), Krokofil 2 (das Karussell der Farben) und Krokofils Tagebuch Band 1 (Ein Jahr voller Geburtstage). In den Geschichten geht es um ein freundliches Krokodil, das durch viele Länder reist und spannende Abenteuer erlebt. Pongs trug seine Lesungen im Stehen vor und bezog die Schüler/innen in seine Lesungen mit ein. Er las laut und deutlich und zog die Kinder regelrecht in seinen Bann. Damit die Kinder im Grundschulalter ihm aufmerksam zuhörten, wendete er einen pädagogischen Trick an. Immer wenn er sich verlas und "Krokodil" statt "Krokofil" sagte, musste er zehn Liegestütze machen. Außerdem gab es zwischendrin immer wieder Fragerunden.

Die Lesestunde "Lesen macht reich - an Bildern im Kopf“ bereitete allen Kindern großen Spaß und brachte viele näher ans Lesen heran. Nach der Lesung nahm Pongs den Kindern das Versprechen ab, dass sie in den anstehenden Herbstferien weniger Fernseh schauen und Videospiele spielen, aber dafür umso mehr lesen werden. Wir sind gespannt, wie viele Bücher jetzt in den Ferien verschlungen werden ;-)

Armin Pongs

Armin Pongs wurde 1968 am Niederrhein geboren. Die Grundschule besuchte er in Rheydt und anschließend das Hugo-Junkers-Gymnasium in Mönchengladbach. Nach Abitur und Zivildienst zog es ihn nach München, wo er an der Ludwig-Maximilians-Universität Psychologie, Soziologie und Politikwissenschaft studierte. Unter anderem untersuchte Pongs über zehn Jahre lang die Arbeitsbedingungen in mehr als 200 Unternehmen in München und Umgebung. Nach einer Krebserkrankung gründete Pongs 1997 einen Verlag. Es folgten Biografien, soziologische Fachbücher, Interview- und Vortragsreisen. Seine Patentochter regte ihn an ein Kinderbuch zu verfassen, dem Lesereisen durch Schulen und Bibliotheken folgten. Während dieser Phase entstand. die Kinderbuchfigur "Krokofil". Pongs Interesse gilt der Lehre, dem Vorlesen sowie der Leitung von Schreibkursen. Er hat ein Lesekonzept erarbeitet, das er in seinen Abendvorträgen an Eltern und Lehrer weitergibt.

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