Rhein-Sieg-Kreis: 47 neue Jäger*innen

47 neue Jägerinnen und Jäger können sich auf Pirsch durch Wald und Flur begeben. Sie bestanden im vergangenen Jahr im Siegburger Kreishaus die Jägerprüfung.

Rhein-Sieg-Kreis: 47 neue Jäger*innen

„Bevor die frisch gekürten Jägerinnen und Jäger aber auch Wild erlegen dürfen, benötigen sie einen Jagdschein“, darauf macht Werner Erdmann, Leiter der Unteren Jagdbehörde des Rhein-Sieg-Kreises aufmerksam. Nur wer einen gültigen Jagdschein besitzt und mit sich führt, darf in abgegrenzten Jagdbezirken mit entsprechender Erlaubnis die Jagd ausüben. Diesen Jagdschein kann die Untere Jagdbehörde nach bestandenem „Grünen Abitur“ auf Antrag und nach Vorlage einer Versicherungsbestätigung ausstellen; der Jagdschein gilt – je nach Beantragung – für ein bis maximal drei Jahre und muss danach wieder neu beantragt werden. Im vergangenen Jahr konnte eine solche Erlaubnis zur Jagd an 1.328 Jäger*innen aus dem Rhein-Sieg-Kreis ausgestellt werden.

Wie sieht die Jägerprüfung aus?

100 Fragen aus vier Fachbereichen im Multiple-Choice-System sowie eine Schießprüfung und ein mündlich-praktisches Examen umfasst die Jägerprüfung. Immer am Montag der letzten vollständigen Kalenderwoche im April findet in Nordrhein-Westfalen der schriftliche Prüfungsteil statt. Ist diese Hürde erfolgreich genommen, darf die Schießprüfung abgelegt werden. Das dann auch zu absolvierende mündlich-praktische Examen umfasst dreißig Minuten; es wird in Gruppen über alle vier Fachgebiete hinweg getestet.

Nach bestandenem „Grünen Abitur“ und dem Erwerb des Jagdscheins steht dem geläufigen Jägergruß „Waidmannsheil“ nichts entgegen. Und vielleicht wird aus dem „Waidmannsheil“ ein „Waidmannsdank“.

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