Uckendorf: neues Spielparadies für die „Wilde 13“

Die Kita „Wilde 13“ aus Uckendorf hat 90.000 Euro in neues Außengelände investiert, um ihren Schützlingen ein naturnahes, altersgerechtes Spielen zu ermöglichen.

Uckendorf: neues Spielparadies für die „Wilde 13“

Das alte Außengelände der Uckendorfer Kita „Die Wilde 13 e.V.“, eine 1993 gegründete Elterninitiative, war nach Ansicht der Eltern nicht mehr kindgerecht. Die Spielplatzfläche neben der katholischen Pfarrkirche war nach Altersgruppen unterteilt, was den Kids nicht gefiel.

„Eltern und Erzieher wollten eine Veränderung auf dem Außengelände herbeiführen, aber keiner wusste so genau, wie das vonstatten gehen sollte“, so Manfred Henk, der 2. Vorsitzende des Vereins und zuständig für das Außengelände.

Kompetente Hilfe aus Köln

Gemeinsam mit der 1. Vorsitzenden, Jennifer Mc Donald, begab er sich auf die Suche nach kompetenter Hilfe und wurde schließlich in Köln fündig. Die dortige Firma Rosenfelder hat ein Konzept für „naturnahe Kitas“ entwickelt. Es beschreibt, wie Räume und Pädagogik in Kindertagesstätten so gestaltet werden können, dass Kinder sich als selbstbestimmte Konstrukteure ihrer Spiel,- Lern- und Entwicklungsprozesse erleben dürfen.

Beraten wurden sie dabei von der Dipl. Pädagogin Diana Rosenfelder und ihrem Mann, Landschaftsgärtner Roland Ages-Rosenfelder. „Dadurch ergab sich eine gelungene Kombination, mit der das Außengelände unter pädagogischen Gesichtspunkten in einen naturnahen Erlebnisgarten verwandelt werden konnte“, so Henk. Vorher stand nur ein großes und gerne bespieltes Holzschiff im Mittelpunkt des Interesses.

Neues Außengelände für mehr Spiel und Spaß

Nun können die Kinder in einem naturnahen Baumhaus klettern sowie eine Rutschlandschaft bespielen. „Dank des neuen Konzepts haben wir die Unterteilung nach Altersgruppen aufgegeben. Die Kleinen lernen nun von den Großen und das klappt prima“, so die Leiterin der Kita, Birgit Funkhaus. Für das alte Klettergerüst der Kita fand man auch einen neuen Platz. Es wird demnächst auf dem Bolzplatz am Ortsrand aufgestellt.

Im Sommer wird es zudem eine weitere Attraktion für die Kinder geben: Ein Bachlauf, in dem es sich herrlich matschen und plantschen lässt. Im Gelände wurden am Wochenende ringsherum Beete angelegt und bepflanzt. So gibt es u.a. Sträucher mit roten und schwarzen Johannisbeeren, Stauden, Farne, Gräser und Erdbeeren.

Das Baumhaus, das zum Klettern einlädt, trägt seinen Namen zurecht, denn es wurde nicht nur zwischen die Bäumen gesetzt, sondern dicke Äste ragen sogar durch das Hausdach. Zum Bau wurden hier nur hochwertige Hölzer wie Robinie und Eiche verwendet.

„Nach eineinhalb Jahren, von der Planung bis zur Fertigstellung, muss der Spielplatz jetzt nur noch „abgenommen“ werden. Das Gesamtkonzept für alle Kinder kommt gut an und die Kosten von 90.000 Euro sind eine gute Investition in die Zukunft unserer Kinder“, so Henk.

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