Golfclub Clostermanns Hof: feierliche Eröffnung der Bahn 14 (mit Video)

Zwei große Teiche an der Bahn stellen auch für geübte Golfer eine sportliche Herausforderung dar

Golfclub Clostermanns Hof: feierliche Eröffnung der Bahn 14 (mit Video)

Gutgelaunte Golfspieler tummelten sich am Sonntagmorgen auf dem Golfplatz Clostermanns Hof in Uckendorf. Genauer gesagt zog es Spieler und Gäste zum Abschlag auf die neueröffnete Bahn 14. Begrüßt wurden Gäste und Spieler von der Geschäftsführerin Anja von Wangenheim sowie der Beiratsvorsitzenden Ute Brigitta Wucherpfennig. Unter den Gästen waren u.a. Bürgermeister Stephan Vehreschild, selbst begeisterter Golfer, und der Ehrenpräsident des GCCH, Robert Wagner. Unter seiner Leitung war vor vierzehn Jahren die Bahn schon einmal neu designt worden. Damals schützte lediglich ein kleiner Teich an der linken Seite das Grün, heute ist die Aufgabe ungleich größer. Aber alle Golfer hatten auf diese Herausforderung schon lange Zeit mit viel Ungeduld gewartet.

Eine neue Bewässerungsanlage

Bereits im vorletzten Jahr hatte die Clubleitung den Auftrag zum Umbau des Par 3 gegeben. Grund hierzu war unter anderem eine neue Bewässerungsanlage, deren Rohre auf beiden Seiten aller 18 Bahnen verlegt wurden und bei Bedarf ein gleichmäßiges Beregnen der Fairways ermöglichen. Dazu wurden zwei große Teiche angelegt, die als Wasserreservoire dienen. Der Golfer steht nun am Abschlag vor einer heiklen Aufgabe. Es sind zwar nur 125 Meter bis zum Grün, aber davor sowie links und rechts lauert Wasser, bereit, jeden Golfball zu verschlingen.

Feierliche Eröffnung der Bahn 14

Bevor es zum ersten Abschlag mit dem Goldenen Ball kam, eröffneten Bürgermeister Stephan Vehreschild und Beiratsvorsitzende Ute Brigitta Wucherpfennig die Bahn 14 feierlich, indem sie ein rotes Band durchtrennten. Anja von Wangenheim: „Wir freuen uns, dass wir diese Investition tätigen können, denn es ist ja auch eine große Investition in die Zukunft, die wir da gestemmt haben. Es sieht jetzt hier nicht nur hervorragend aus, sondern es dient auch der Fairwaybewässerung. Die Sicherung der Ressource Wasser durch ausreichend Speicherteiche, eine gut geplante Beregnungsanlage und die richtige Gräserwahl werden im Zuge des Klimawandels immer wichtiger. Die effiziente und nachhaltige Bewässerung von unseren Flächen gewinnt angesichts klimatischer Veränderungen mehr und mehr an Bedeutung. Daher ist ein ressourcenschonender Einsatz von Wasser, um Qualitätseinbußen langfristig entgegenzuwirken, für Golfanlagen ein wichtiges Thema. Bei der wasserrechtlichen Genehmigung wurden von den Behörden genau überprüft, dass es keine Überschneidungen mit Brunnen der umliegenden Landwirte gibt“. Stephan Vehreschild lobte in seiner Rede die Anlage, verwies jedoch auch auf die zahlreichen Genehmigungsverfahren, nur für den Bau der beiden Wasserspeicher. „Es ist ein Zugewinn für unsere Landschaft und Natur und wir haben ein deutlich höheres Wasserreservoire, als wir es jemals hatten“, so der Bürgermeister.

„Nearest to the pin“

Nach der offiziellen Eröffnung war es nun Phillip Wagner, der Sohn des Ehrenpräsidenten, der nach 14 Jahren, genau wie sein Vater, den ersten Abschlag mit dem Goldenen Ball machen durfte. Unter dem Beifall der Golfer meisterte er diese Aufgabe mit Bravour. Danach startete der Wettbewerb „Nearest to the Pin“. Hierbei konnte jeder Golfer seine spielerischen Fähigkeiten testen und drei Bälle in Richtung Grün schlagen. Zu gewinnen gab es Trainerstunden mit Golfprofi Lucas Kuhl. Bereits nach den ersten Schlägen zeigten sich die Herausforderungen der neuen Bahn deutlich und die beiden Teiche verschlangen einige Golfbälle.

Anja von Wangenheim: „Wir begreifen den Golfplatz als Sportanlage mit hoher Qualität, die jenseits von Abschlägen, Fairways und Grüns einen perfekten Lebensraum für Fauna und Flora ermöglicht. Die Planung der Bahn 14 beinhaltet deshalb eine genaue Analyse der Flächen und Standorte, der Wasserverhältnisse und resultiert am Ende in einer harmonischen Kombination aus Golf und Natur. Diesen Anspruch übertragen wir auf die gesamte Anlage und haben aus diesem Grund in den letzten Jahren Obst- und Bienenbäume angepflanzt. Es stehen mehrere Bienenvölker geschützt auf der Anlage. Es wurden Blumenwiesen angepflanzt um die Artenvielfalt zu steigern und zu erhalten“.

Logo