Glasfaserausbau in Niederkassel geht in die nächste Runde

Das gemeinsame Projekt der Stadt Niederkassel und der Deutschen Telekom geht in die nächste Runde - das Ausbaugebiet in Niederkassel-Lülsdorf wird um den Stadtteil Ranzel erweitert.

Glasfaserausbau in Niederkassel 
geht in die nächste Runde

Die Interessensbekundungen an den kostenfreien Glasfaseranschlüssen für den Stadtteil Ranzel können nach Versand der Anschreiben, die voraussichtlich Ende September von der Stadtverwaltung Niederkassel an alle Bürger*innen in Ranzel verschickt werden, auf der Homepage www.niederkassel-connect.de oder direkt beim Glasfaser-Team der Stadt Niederkassel unter info@niederkassel-connect.de beantragt werden

Mit dem Glasfaserausbau in Ranzel steht erstmalig die besondere Herausforderung an, neben den Privathaushalten auch ein Gewerbegebiet mit dem Glasfaseranschluss zu versorgen. Für alle interessierten Gewerbetreibenden steht dafür ab September Julia Hake, Wirtschaftsförderin der Stadtentwicklungsgesellschaft Niederkassel mbH (SEG), als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Wie steht die Stadtentwicklungsgesellschaft zum Glasfaserausbau?

Durch die Digitalisierung werden die Bedarfe neben dem privaten und schulischen nicht zuletzt auch im betrieblichen Bereich weiter steigen, weshalb die Digitalisierung eine der wichtigsten Maßnahmen im Bereich Wirtschaftsförderung, Arbeitsplatzsicherung und Beschäftigung darstellt. Immer mehr Daten werden über das Telefonnetz übertragen: Filme werden in bester HD-Qualität heruntergeladen, während Familienmitglieder zeitgleich im Internet surfen. Noch entscheidender ist eine stabile Internetverbindung für die Übermittelung umfangreicher Daten für Industrie, Handel und Dienstleister. „Um die Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittelständischen Unternehmen und Betrieben in Niederkassel zu sichern, ist die Schaffung einer zukunftsfähigen Breitbandinfrastruktur notwendig. Wir sichern damit den Standort Niederkassel und bauen eine leistungsfähige informations- und kommunikationsfähige Infrastruktur, die das digitale Arbeiten von Zuhause mit schnellen und stabilen Videokonferenzen ermöglicht“, so Julia Hake, Wirtschaftsförderin der Stadtentwicklungsgesellschaft Niederkassel mbH (SEG).

„Wir freuen uns mit dem weitervoranschreitenden Glasfaserausbau auch in den übrigen Stadtteilen auf eine schnellere und leistungsfähigere Vernetzung, die Niederkassel zu einem zukunftssicheren Wohn- und Arbeitsplatz macht. Alleine im Gewerbegebiet Ranzel können mit der Erweiterung des Breitbandausbaus über 60 Unternehmen mit einem Glasfaseranschluss versorgt werden“ – Julia Hake, Wirtschaftsförderin, SEG Niederkassel

Was sagen die Unternehmer in Ranzel zum geplanten Glasfaserausbau?

„Wir freuen uns total auf den Glasfaserausbau. Als Unternehmen sind wir auf schnelles Internet angewiesen. Die derzeitigen 50mbit/s schränken uns schon stark ein. Wenn beispielsweise abends unsere Server Updates installieren, geht nebenbei gar nichts mehr.“ – Dennis Kordt, Radstudio Söndgerath

"Durch weitgehende Digitalisierung und modernste vernetzte Trainingsgeräte ist eine schnelle Internetverbindung für uns unerlässlich. Die bisherige Geschwindigkeit reicht dadurch langsam nicht mehr aus. Aus diesem Grund freuen wir uns sehr über den Glasfaserausbau, der jetzt auch in Ranzel startet." – Christoph Breidt, INJOY Niederkassel

„Ich bin froh über eine stabile schnelle Leitung, da immer öfters unsere Monteure mit den Kundenautos von uns aus mit dem Werk kommunizieren. Umso schneller die Leitung, umso schneller ist die Arbeit erledigt.“ – Jörg Kosmalla

„Für unsere tägliche Arbeit ist eine schnelle, leistungsfähige, stabile und sichere Internetverbindung unabdingbar und wird in Zukunft mit fortschreiten der Digitalisierung und der Zunahme der zu verarbeitenden Datenmengen noch wichtiger. Daher begrüße ich den Glasfaserausbau in Ranzel sehr.“– Natalie Schmidberger, Buchhandlung Treffpunkt Lesen

„Für die Seminare, die ich gebe, ist schnelles und stabiles Internet ein absolutes Muss. Jeder von uns kennt die Situation, dass in einer Online-Veranstaltung auf einmal die Verbindung plötzlich abbricht oder das Bild stockt. Ein solches Auftreten ist weder professionell noch zeitgemäß. Mit Glasfaser gehört so etwas dann hoffentlich der Vergangenheit an. Darauf freue ich mich.“ – Andreas Hombach, VFR Verkehrsfachschule Rheinland GmbH

Schnelles Internet für Niederkassel - Alle wichtigen Infos bei Niederkassel-Connect

Täglich wird mehr gestreamt, verschickt und heruntergeladen – das Volumen an genutztem Datenvolumen steigt. Der Ausbau des Glasfasernetzes sorgt für eine schnellere und sichere Datenübertragung. Im Rahmen des Projektes Niederkassel-Connect berät die Stadt alle Interessierten rund um das Thema Glasfaseranschluss. Bei Interesse an einem Glasfaseranschluss kann auf der Homepage von Niederkassel-Connect ein Formular abgerufen werden. Dieses sollte mit allen relevanten persönlichen Daten ausgefüllt werden. Dabei wird zwischen Privatpersonen und Gewerbetreibenden sowie Eigentümer*innen und Mieter*innen unterschieden. Die Anfragen der Privatpersonen übernimmt die Stadtverwaltung Niederkassel; Ansprechpartnerin für alle Gewerbetreibenden im nächsten Ausbaugebiet ist Julia Hake, Wirtschaftsförderin der Stadtentwicklungsgesellschaft Niederkassel mbH.

Außerdem ist auf der Homepage ein Formular zur Termin-Abfrage hinterlegt. Hier können Postleitzahl sowie die Adresse angegeben werden. Anschließend erfolgt die Information, wann der Baubeginn für die entsprechende Adresse startet.

Das Wichtige auf einen Blick

Auch bietet die Homepage Informationen zu Ansprechpartner*innen rund um das Thema Glasfaserausbau. Die Homepage wird bis zum Start des nächsten Ausbaugebiets Niederkassel-Ranzel aktualisiert.

Häufig gestellte Fragen werden in der Rubrik „FAQ“ beantwortet. Die Fragen sind sortiert nach folgenden Themen:

  • Rechtliches

  • Technisches

  • Organisatorisches, Auftragsverfahren

  • Andere Anbieter nutzen

  • Finanzielles

Organisatorisches Vorgehen Glasfaserausbau:

Nachdem Interessierte ihre Interessenbekundung an das Glasfaserteam der Stadt Niederkassel übermittelt haben, leitet dieses die Daten an die Deutsche Telekom weiter. Diese beauftragt ihren Vertriebspartner, Kontakt mit ihnen aufzunehmen. Dem Vertriebspartner müssen Interessierte dann einen Auftrag erteilen, bei sich einen kostenlosen Hausanschluss für das Glasfasernetz einzurichten. Vor Beginn der Tiefbauarbeiten wird mit Ihnen eine sogenannte „Auskundung“ durchgeführt. Hierfür zuständig ist der von der Deutschen Telekom beauftragte Tiefbauunternehmer. Bei der „Auskundung“ wird besprochen, wie und wo der neue Anschluss ins Gebäude geführt wird. Erst nach Bestätigung des Auskundungs-Protokolls beginnen die Arbeiten.

Unterschied zwischen dem kostenlosen Glasfaseranschluss und dem Hausanschluss

Der kostenlose Glasfaseranschluss besteht aus dem Hausanschluss und der Hausverkabelung innerhalb der Immobilie. Der Hausanschluss ist in jedem Fall kostenlos. Hierfür ist im Rahmen des Ausbauprojekts ein Auftrag an die Telekom erforderlich. Die Hausverkabelung ist ebenfalls kostenfrei erhältlich, wenn Interessierte im Rahmen des Ausbauprojekts zusätzlich einen Tarif bei der Telekom buchen und der Leitungsweg (innerhalb des Hauses bis zum Router) vorbereitet ist (zum Beispiel ein Leerrohr). Der/die Eigentümer*in ist im späteren Verlauf nicht daran gehindert, einen anderen verfügbaren Anbieter für die Erbringung von Telekommunikationsdienstleistungen (Telefon, Internet, TV) zu wählen und einen Vertrag abzuschließen.

Erstveröffentlichung im machPuls-Magazin 03_2021

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