Rußrindenkrankheit in Niederkassel entdeckt

Die Rußrindenkrankheit (Cryptostroma corticale) ist ein Schlauchpilz, der vorwiegend Ahornbäume befällt. Hier am häufigsten den Bergahorn. Der Pilz tritt nach extrem heißen, trockenen Perioden auf.

Rußrindenkrankheit in Niederkassel entdeckt

Die Rußrindenkrankheit befällt meistens jüngere Bäume die unter älteren Bäumen stehen und somit eher an Wassermangel leiden. Typisch für die Krankheit ist das rechteckige Abblättern der Borke und die dunkle Verfärbung der Unterseite der Borke durch die Sporenlager. Die Sporen des Pilzes sind in großen Mengen auch für den Menschen gesundheitsschädigend. Das Einatmen von größeren Mengen kann unter anderem zu einer Entzündung der Lungenbläschen führen.

Funde des Pilzes in Niederkassel

In Niederkassel wurde eine größere Menge von befallenen Ahornbäumen in dem Wäldchen zwischen dem Rhein und dem Deich nördlich der Nato-Rampe gefunden. Eine weitere Gruppe von Bäumen mit der Rußrindenkrankheit wurde auf dem Rheidter Werth gefunden.

Durch den Regen der vergangenen Tage wurde die Mehrheit der Sporen allerdings sowohl aus der Luft gewaschen als auch von den Stämmen heruntergespült. Durch die Feuchtigkeit verklumpen die feinen Sporen und verbleiben am Boden. Somit ist die Gefahr eine ausreichende Menge an Sporen einzuatmen um gesundheitliche Folgen zu bekommen geringer.

Die Bäume werden entfernt

Der städtische Bauhof hat die Bereiche trotzdem großflächig abgesperrt und wird die befallenen Bäume schnellstmöglich entfernen. Bis dahin werden alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen sich an die Absperrungen zu halten und die Bereiche vorerst nicht mehr zu betreten.

Noch weitere befallene Bäume entdeckt?

Sollten ähnliche Symptome (wie auf dem Bild) im Stadtgebiet gefunden werden, meldet diese bitte dem städtischen Bauhof per E-Mail an Bauhof@niederkassel.de oder dem Umweltamt unter der Telefonnummer 02208/9466-813 oder per E-Mail an Umweltamt@niederkassel.de.

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