Schneeglöckchen - die ersten Frühlingsboten

Langsam aber sicher kommen wir dem kalendarischen Frühlingsbeginn am 01. März näher. Erste Frühlingsboten lassen sich bereits in einigen Vorgärten erkennen, denn dort blühen schon seit wenigen Tagen die Schneeglöckchen.

Schneeglöckchen - die ersten Frühlingsboten

Aufmerksame Spaziergänger/innen haben sie bereits in dem ein oder anderen Vorgarten entdeckt und wurden den Vorboten des Frühlings ansichtig. Obwohl die weißen, zarten Blüten mitunter auch bei Schneeverhältnissen schon vorsichtig ans Tageslicht kommen.

Schneeglöckchen - die Frühlingsboten

Die Rede ist von Schneeglöckchen, die sich in Waldwiesen, Laubwäldern, Grünanlagen und Gärten, bevorzugt an schattigen Standorten, wohl fühlen. Die in Europa heimische Pflanze wird häufig als Frühlingsbote bezeichnet, da sie - ähnlich wie beispielsweise Tulpen und Krokusse - eine besonders frühe Blütezeit haben.

Wahre Alleskönner

Als Vertreter der Familie der Narzissen-Gewächse eignen sich Schneeglöckchen auch zum Verwildern. Sie breiten sich aus eigener Kraft im Garten aus und bieten dem Betrachter einen schönen Anblick wie die kleinen Frühblüher unerschütterlich der Kälte trotzen. Voraussetzung für die erfolgreiche Verwilderung ist ein lockerer, humusreicher und guter wasserdurchlässiger Boden.

Vorsicht giftig!

Kleinkinder und auch häusliche Vierbeiner sollten möglichst vorsichtig mit Schneeglöckchen umgehen. Besonders Kleinkinder, die mitunter Blüten vom Stiel befreien, um dieselben in den Mund zu nehmen. Alle Pflanzenteile des Schneeglöckchen enthalten giftige Alkaloide, die der Pflanze zum Schutz gegen Parasiten dienen. Besonders der Saft der Zwiebel und Pflanzen wirkt hautreizend.

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