Jubiläums-Adventsabend sammelte für den Umweltschutz

Zum 10-jährigen Jubiläum des Niederkasseler Adventsabends gab es einige Veränderungen. Ein Umzug und ein ganz besonderer Spendenzweck für Niederkassel... Die Atmosphäre blieb dennoch die Gleiche.

Jubiläums-Adventsabend sammelte für den Umweltschutz

Erstmals fand der legendäre Adventsabend in diesem Jahr auf dem Drolshagener Hof der Familie Braschos, einem ehemaligen Klostergut, in Stockem statt. Des Weiteren gab es in diesem Jahr einen ganz besonderen Spendenzweck: die „Fruchtallee“. Diese Aktion hat das „Schäl Sick Orchestra“ gemeinsam mit der Stadt Niederkassel initiiert, um unserer Umwelt und dem Klimaschutz etwas Gutes zu tun. Mehr Infos zur „Fruchtalle“ gibt`s hier.

Das Programm war wie immer neu und unterhaltsam, regte aber auch zum nachdenken an. Die Thema Umweltschutz zog sich zwar wie ein roter Faden durch das Programm, dennoch gab es auch viele lustige Geschichten sowie schöne Songs zu hören. Vorträge, Gesang und Musik von und mit Yvonne Müller-Bürgel, Stephanie Krampe, Christine Litz, Annika Reuter, Sarah Radewahn, Christiane Gburek, Petra Konopka, Ulrike Günauer, Peter Radewahn, Jens Römmer-Collmann, Johannes Fuchs, Stephan Vehreschild, Markus Manheller, Benito Iampieri, Matt Baird, Christoph Lukas, Markus van Krüchten, Claus Schumacher, Udo Krämer und Daniel Kopplow brachten großen Beifall des Publikums ein. Ein tolles Team versorgte alle Gäste den Abend über mit kleinen Speisen und Getränken.

Auf der Bühne hörten man von einem Senioren, dass auch sie den Advent ungestört genießen wollen und keine Sänger, Musiker und Karnevalisten mehr ins Heim lassen, denn „morgens kommt der Flötenkreis und spielt fürchterlich falsch „Kling Glöckchen“, dann die Trampeltänzer der Karnevalsgesellschaft „Rut un Wiess“ und im Schutz der Dunkelheit schleichen sich die Musiker des Tambour Corps mit grauenhaftem Getöse an. Dem Mandolinenorchester haben wir Schweigegeldgezahlt, damit die nicht auch noch anfangen hier aufzuspielen“. „Burger King“, Bürgermeister Stephan Vehreschild erzählte von seinem Leben, dass von Fake News verfolgt ist. Daniel Kopplow zeigte dem Publikum anhand eines Puzzles, dass das Leben schön ist und dass jedes noch so kleine oder große Puzzlestück, das scheint als würde es nicht in den Rahmen passen, eben doch das Bild vervollständigen kann. 3 Engel unterhielten sich über die Niederkassler und ihr vorbildliches Verhalten und Hänneschen und Bärbelchen suchten nach einem Adventskranz.

Da keine Bäume mehr gefällt und kein Ast mehr abgeschnitten werden durften, war die Suche für die beiden Puppen, gespielt von Stephanie Krampe und Markus Manheller, ziemlich schwierig. Am Ende gab es dann aber doch noch einen perfekten Adventskranz: den Kölschkranz.

Mit Gesangseinlagen, von Kölsch bis Country, begeisterten Sarah Radewahn, Annika Reuter und Matt Baird ihr Publikum, immer musikalisch begleitet vom „Schäl Sick Orchestra“. Das sind Michael Krampe (Gitarre, Gesang), Frank Vossloh (Bass), Thomas Beck (Schlagzeug), Daniel Wendig (Keyboard) und Jochen Litz (Bühnen- und Lichttechnik. Neu ins Team aufgenommen wurde Carsten Balvin (Trompete, Flöte, Gesang), der sich nahtlos in das „Schäl Sick Orchestra“ einfügte. Als letztes traten Pfarrer Jens Römmer-Collmann und sein katholischer Amtskollege Johannes Fuchs auf die Bühne, die sich beide einig waren, dass der Niederkasseler Adventsabend nun dort sei, wo er hingehöre: in einem Stall.

Kurz vor Mitternacht endete das knapp vierstündige Programm der ehrenamtlichen Veranstaltung und hinterließ ein begeistertes Publikum in der ausverkauften Scheune.

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