5 Antworten zum Thema Freifunknetz in Niederkassel

Freifunk Rhein-Sieg war am 06. 05. auf Einladung von Stadtmarketing Niederkassel und der Stadtentwicklungsgesellschaft Niederkassel zu einem Vortrag ins Rathaus gekommen. Hier haben wir 5 Antworten zum Thema Freifunk für unsere Leser zusammengefasst.

5 Antworten zum Thema Freifunknetz in Niederkassel

Der Ansprechpartner des Freifunk Rhein-Sieg, Andreas Groß, stellte ein hehres Ziel im Rathaus vor: Er erklärte, dass Freifunk die Demokratisierung der Kommunikationsmedien unterstütze und zur Verbreitung von Netzwerken und Weiterentwicklung der lokalen Sozialstrukturen beitrage. Hiermit möchte man vor allem den Menschen die Teilhabe ermöglichen, die sich einen Zugang zum Internet kaum oder gar nicht leisten können.

Wie das gelingen kann? Bewohner sollen befähigt werden, eigene Netzwerke aufzubauen und zu betreiben. Im Gegensatz zu den Angeboten der Telekommunikationskonzern, sind die Freifunk-Hotspots für die Nutzer kostenlos und nicht mit der Freigabe eigener Daten verbunden. Genau dies macht die Sache so attraktiv.

machPuls beantwortet die wichtigsten Fragen zum Start des Freifunknetzes

Wie funktioniert Freifunk?

Man kauft einen speziellen Freifunk-Router, schließt ihn an den eigenen Router an und verbindet sich so mit dem Freifunk-Provider. Über den neuen Router können sich nun Dritte (in der Nähe), kostenlos ins Internet einwählen.

Was passiert bei Missbrauch?

Bei Missbrauch besteht keine Haftung für den jeweiligen Freifunk-Anbieter, da Dritte mit der Freifunk-Identität surfen.

Wo gibt es bereits Freifunk Erfahrungen?

In der Region läuft Freifunk bereits sehr gut in Troisdorf und auch in Lohmar macht man positive Erfahrungen mit dem Projekt.

Wann geht es in Niederkassel los?

Spätestens bis zum letzten Maiwochenende wird ein Freifunk-Router im Rathaus stehen. Im Bereich des Rathausplatzes kann ab diesem Zeitpunkt jeder mit seinem Endgerät kostenlos ins Netz gelangen.

Wie wird das freie W-Lan in Niederkassel flächendeckend etabliert?

Das Stadtmarketing Niederkassel schenkt den ersten 50 Bürgern die Router, um einen Freifunk-Hotspot installieren zu können. Wenn weitere Bewohner sich beteiligen, können schließlich Schritt für Schritt alle Stadtteile Niederkassels mit dem Freifunk ausgestattet sein.
Dieses Szenario wird jedoch nur dann Realität, wenn das Projekt ausreichend unterstützt wird. Die Projektverantwortlichen hoffen also, dass viele Bewohner beim Freifunk mitmachen, dafür werben, Fördermitglied werden oder sich bestenfalls selbst aktiv einbringen.

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