Großzügige Spende an die Elterninitiative Kinderturnen in Dernau

Jürgen Krebs und der Akkordeon Club Niederkassel übergaben 1.220 Euro an die Elterninitiative Kinderturnen in Dernau.

Großzügige Spende an die Elterninitiative Kinderturnen in Dernau

Mit einem Konzert in der Ranzeler Kirche St. Ägidius fing alles an. Wie bereits berichtet, war der Niederkasseler Jürgen Krebs rund 20 Mal nach der Flutkatastrophe im Ahrtal, um dort zu helfen. Nicht nur Schutt und Schlamm trug er mit anderen freiwilligen Helfern aus den Häusern, sondern packte auch als Erntehelfer bei der Weinlese kräftig mit an.

Hilfe, die dringend benötigt wurde

Vor Ort sah er daher sehr deutlich, wo Hilfe dringend benötigt wurde. „Bei der Weinlese habe ich die Deutsche Weinkönigin von 2012/2013, Julia Bertram Baltes aus Dernau kennengelernt, deren dreijähriger Sohn in den dortigen Kindergarten ging. Dieser wurde, genau wie die Turnhalle, vom Hochwasser zerstört. In diesem Chaos suchten die Eltern nach einer Möglichkeit, den Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren, wenigstens einmal die Woche ein Kinderturnen anbieten zu können“, so Jürgen Krebs.

Großzügige Spende für die Elterninitiative Kinderturnen

Das von ihm gemeinsam mit dem ACN initiierte Konzert in St. Ägidius erbrachte eine Spendensumme von 406 Euro. „Unsere Aktion wurde über die Berichterstattung in der Montagszeitung bekannt und Achim Weber, von der Firma Kneetek, verdoppelte spontan den gesammelten Betrag. Hinzu kamen 200 Euro einer ungenannten Spenderin sowie diverse private Spenden; insgesamt 1.220 Euro. Das Geld soll nun in Spiel- und Turngeräte investiert werden“, so Krebs. Am 8. Januar 2022 war es dann soweit und Martina Hunger - 1. Vorsitzende des ACN und Jürgen Krebs überbrachten den Spendenscheck in Höhe von 1.220 Euro an Julia Bertram Baltes und Kerstin Hellmich von der Elterninitiative Kinderturnen. In Dernau findet derzeit für die Kinder aus den Orten Mayschoss, Rech und Dernau einmal in der Woche im Johanniter Zelt ein betreutes Kinderturnen für Kinder im Alter zwischen 3 und 6 Jahren statt. „Die angeschafften Gerätschaften sollen in Zukunft dem örtlichen Kindergarten zur Verfügung gestellt werden. Dies wird aber noch einige Zeit dauern“, so Jürgen Krebs.

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