Wie verlief der Vatertag zu Zeiten von Corona?

Der eigentlich kirchliche Feiertag Christi Himmelfahrt ist inzwischen zu einem freien Tag der Männerwelt geworden - Vatertag - und wird oft von Männergesellschaften draußen mit reichlich Alkohol zelebriert. Wie lief das dieses Jahr ab?

Wie verlief der Vatertag zu Zeiten von Corona?

Am letzten Donnerstag, 21. Mai 2020, gedachten Christen anlässlich Christi Himmelfahrt der Rückkehr Jesus Christi zu seinem Vater in den Himmel (Lukasevangelium). Gleichzeitig feiern normalerweise viele Väter den Vatertag. In diesem Jahr musste sich dabei an einige Auflagen gehalten werden, sodass die typischen Männertouren mit Bollerwagen und Alkohol eher flachfielen. Denn mehrere Personen durften sich draußen nur treffen, wenn sie verwandt oder aus maximal zwei verschiedenen Haushalten waren. Zuhause konnte auch mit mehreren Personen gefeiert werden, solange der Rahmen überschaubar blieb. Die Ordnungsämter hatten für den Feiertag ihre Einsatzstreifen, die in den Rheinauen, am Rheinufer und in Parkanlagen kontrollierten, verstärkt.

Was für ein Fazit konnten die Ordnungsämter ziehen?

Trotz des guten Wetters fanden kaum Vatertagstouren statt und es wurden nur wenige Anzeigen in Bezug auf die geltenden Coronaschutzverordnungen aufgenommen. Die Väter waren eher mit der Familie auf dem Rad unterwegs und genossen so den schönen Tag. Nur im Bereich der Siegauen wurden circa 45 Anzeigen geschrieben, da einige Ausflügler die dort geltenden Badeverordnungen ignorierten. Am Abend kam es vermehrt zu Ruhestörungen, da viele Personen das schöne Wetter in den Abendstunden ausnutzten. Die Polizei war ebenfalls positiv und bestätigte, dass sich die Menschen am diesjährigen Feiertag weitestgehend an die derzeitigen Regelungen gehalten hätten. Auch NRW Ministerpräsident Armin Laschet twitterte: „Danke an alle in NRW, die am heutigen Feiertag bei traumhaftem Wetter verantwortlich und besonnen unterwegs waren. Seit einiger Zeit sinken die Neuinfektionen. Dies ist ein Verdienst aller, die eigenverantwortlich handeln.“

Der etwas andere Vatertag:

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