ADFC bittet Radfahrende in Niederkassel um Bewertung des Fahrradklimas

Ist das Radfahren in Niederkassel eher Spaß oder doch eher Stress? Der ADFC will es wissen. Mit den Ergebnissen soll vor allem auch den gewählten Kommunalpolitikern eine aktuelle Standortbestimmung mit auf den Weg gegeben werden.

ADFC bittet Radfahrende in Niederkassel um Bewertung des Fahrradklimas

Alle zwei Jahre fragt der Fahrradclub ADFC mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Radfahrenden in ganz Deutschland, wie es um die Fahrradfreundlichkeit der Städte und Gemeinden bestellt ist. Es gibt jedes Jahr 27 wiederkehrende Fragen, die es zu beantworten gilt. In diesem Jahr kommt ein Fragenblock zu den Auswirkungen von Corona auf das Radfahren und das Fahrradklima hinzu.

Peter Lorscheid, Sprecher des ADFC Niederkassel, sieht den diesjährigen Fahrradklimatest als Chance, den neu gewählten Kommunalpolitikern eine aktuelle Standortbestimmung mit auf den Weg zu geben. „Nicht jeder Politiker kennt das alltägliche Radfahren in unserer Stadt aus intensiver eigener Erfahrung. Eine Bewertung möglichst vieler Radfahrender kann für die Politik ein wichtiger Hinweis sein, wo der Fahrradschuh am meisten drückt und womit die Betroffenen schon zufrieden sind.“ Im Idealfall, so Lorscheid, würde dies dann in konkrete Projekte für den Radverkehr münden.

Der Fahrradklima-Test 2020 läuft bereits seit dem 1. September. Die Beantwortung des Online-Fragebogens ist noch bis zum 30. November unter fahrradklima-test.adfc.de möglich.

Beim letzten Fahrradklima-Test im Jahr 2018 haben in Niederkassel 91 Personen teilgenommen, die ihrer Stadt eine Durchschnittsnote 3,9 (auf der Schulnotenskala) gegeben haben – unverändert gegenüber 2016. Im Vergleich mit anderen Städten gleicher Größe in Deutschland war dies ein durchschnittliches Ergebnis.

In diesem Jahr hofft der ADFC auf noch mehr Teilnehmende – denn damit steigt die Relevanz des Fahrradklima-Tests als Stimmungsbarometer unter den Radfahrenden.

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