Uckendorf: Kunsthandwerkermarkt und Kirmes zogen zahlreiche Besucher an

Ganz Uckendorf war am Wochenende in Feierlaune. Kreativ- und Kunsthandwerkermarkt, Kirmes und Dorffest waren Garanten für zwei unterhaltsame und abwechslungsreiche Tage im kleinsten Stadtteil von Niederkassel.

Uckendorf: Kunsthandwerkermarkt und Kirmes zogen zahlreiche Besucher an

Los ging es schon am Freitagabend mit dem Fassanstich durch Bürgermeister Stephan Vehreschild, der damit die kleine aber feine Kirmes in Uckendorfer eröffnete. Eigentlich hätte die Kirmes gar nicht stattfinden sollen, so der Vorsitzende des VV Uckendorf, Karl-Peter Ochs-Theisen.

„Die Kirmes war von der Stadt abgesagt worden, da es keine Schausteller gab, die hierher kommen wollten. Dank der Privatinitiative von Erik Schiller, Organisator des Kreativ- und Kunsthandwerkermarkts, fanden sich dann doch Schausteller, die ihre Buden und Fahrgeschäfte in Uckendorf aufschlagen wollten. Daher hat der VVU beschlossen, in Eigenregie die Kirmes zu veranstalten. Zu dem Entschluss bewogen hat uns auch die zugesagte Unterstützung von rund dreißig Uckendorfer Bürgern, die hier kräftig mit anpacken wollen“, so Ochs-Theisen.

Und die freiwilligen Helfer hatten alle Hände voll zu tun, denn mit der Eröffnung kamen die Besucher und in dem kleinen Festzelt gab es keinen freien Sitzplatz mehr. Das änderte sich auch nicht gegen Abend, denn als „Cologne Unplugged“, mit Frontmann Hendrik Brock, zum Mitsingkonzert bat, gab es kein Halten mehr und es wurde bis spät in den Abend gesungen und geschunkelt.

Kreativ- und Kunsthandwerkermarkt

Samstag und Sonntag stand dann der Kreativ- und Kunsthandwerkermarkt im Mittelpunkt des Interesses. Bei guten äußeren Bedingungen hatten die Aussteller ihre Verkaufsstände in und vor der „Alten Schule“ aufgebaut und luden zum stöbern und kaufen ein. Die Angebotspalette aus den Bereichen Stoff, Schmuck, Mode, Holz, Kulinarik und Dekoration war breit gefächert.

Am Nachmittag füllte sich wieder der Platz mit den Karussells und Buden und die Kinder hatten ihren Spaß bei Zuckerwatte, Popcorn und Eis.

Gegen Abend ging es, wie in jedem Jahr, dem Zacheies an den Kragen. Der arme Kerl muss für alle Sünden während der Kirmes büßen. Allerdings sah das in diesem Jahr anders aus, denn die Mädels von der „Kayjass Schull“ übergaben mit Tanz und Gesang nicht den Zacheies den Flammen, sondern „Chucky“ Corona. Der musste für all die ausgefallenen Feste und Veranstaltungen büßen, die Corona den Menschen beschert hatte.

Mit einem bunten Feuerwerk ging dann die Uckendorfer Kirmes zu Ende, verbunden mit der Hoffnung auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.

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