Stadt Niederkassel verzichtet vorerst auf Gebühren für die Kinderbetreuung

Für die Zeit der Schließung von Kindertagesstätten, Kindertagespflegen und Offene Ganztagsschulen werden keine Beiträge erhoben.

Stadt Niederkassel verzichtet vorerst auf Gebühren für die Kinderbetreuung

Wegen der Corona-Pandemie besteht in OGS, Kitas und Kindertagespflege stadtweit bis mindestens zum 19.April ein Betretungsverbot - eine starke Belastungsprobe für Eltern mit Kindern. Ausschließlich Eltern, die in sogenannter „kritischer Infrastruktur“ tätig sind (z.B. Polizisten, Krankenschwestern), dürfen ihre Kinder in den Einrichtungen betreuen lassen. Gleichzeitig brechen bei vielen Familien durch erhebliche Einschränkungen im Wirtschaftsleben die Einnahmen weg.

Nach Köln und Bonn steht jetzt auch in Niederkassel fest: Für die Zeit der Schließung von Kindertagesstätten, Kindertagespflegen und Offene Ganztagsschulen werden zunächst bis zum 19.04.2020 keine Beiträge erhoben. Diese Regelung gilt für Kinder in der Notbetreuung. Bei den städtischen Einrichtungen wird zudem das Essensgeld nicht eingezogen bzw. zurückgezahlt. Bei den freien Trägern hängt die Erstattung des Essengeldes davon ab, was die privatrechtlichen Betreuungsverträge vorsehen.

Viele Eltern setzen derzeit ihren Urlaub ein, um die Kinderbetreuung sicherzustellen. Weitere Ausfallzeiten möchte die Stadt ihren Eltern nicht zumuten, daher hat sie als Träger von 16 Kindertagesstätten beschlossen, dass alle bislang vorgesehenen Konzeptions- und Bedarfstage bis zum Ende des Kindergartenjahres entfallen. Damit wird es aus diesen Gründen zu keinen weiteren Schließungen kommen.

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