Der Muttertag: seine Geschichte & die besten Geschenkideen

Am 08. Mai feiern wir wieder alle Mütter, denn es ist Muttertag. Der Muttertag hat eine lange Geschichte. Seit wann der Muttertag gefeiert wird und was eine Stadt in West Virginia damit zu tun hat, erfahrt ihr hier.

Der Muttertag: seine Geschichte & die besten Geschenkideen

Lange vor der Zeit der Blumensträuße, des Frühstücks am Bett und den Spülmaschineausräumgutscheinen, feierte man bereits den Muttertag, denn das Feiern und Ehren von Müttern hat eine lange Tradition. Schon in der Antike wurde Rhea, die Götting der Erde und der Fruchtbarkeit während der Frühlingsfeste gehuldigt. Auch im Großbritannien des 13. Jahrhunderts gab es Vorgänger des heutigen Muttertags. König Heinrich der III führte den „Mothering Day“ ein. Dieser Tag galt der Mutter Kirche und allen leiblichen Müttern.

Das Feiern einer Mutter, wurde zum Feiern aller Mütter

Der Muttertag, wie wir ihn heute kennen, hat seinen Ursprung im frühen 20. Jahrhundert in Grafton, West Virginia. Anna Marie Jarvis feierte ihn am 12. Mai 1907, im Gedenken an ihre eigene Mutter. Ihre Mutter war zwei Jahre zuvor an diesem Tag verstorben. Jedoch sollte dieser Tag nicht nur dem Gedenken an ihre eigene Mutter dienen. So verteilte Anna Marie Jarvis vor dem Gedenkgottesdienst für ihre Mutter 500 weiße Nelken an alle anwesenden Mütter. Im folgenden Jahr fand ein Gottesdienst zu Ehren aller Mütter statt. Fortan setzte sich Anna Marie Jarvis für die Etablierung des Gedenktages als Feiertag ein.

Von West Virginia in die ganze Welt

Schnell breitete sich die Idee des Muttertages aus. 1909 wurde er in 45 Staaten der USA gefeiert, 1914 wurde er ein nationaler Feiertag in den Vereinigten Staaten. Es dauerte nicht lange, bis der Feiertag auch im Rest der Welt gefeiert wurde. Im Jahr 1923 wurde er auch in Deutschland zum ersten Mal gefeiert. Nicht zuletzt führte auch eine Initiative des „Verbands Deutscher Blumengeschäftsinhaber“ zur Einführung des Feiertags. Auch heute noch ist der Muttertag einer der umsatzstärksten Tage für Floristinnen und Floristen.

Der Muttertag in Deutschland

Im Nationalsozialismus wurde der Muttertag für die nationalsozialistische Ideologie ausgenutzt. Der „Gedenk- und Ehrentag der deutschen Mütter“ wurde 1933 eingeführt und am dritten Sonntag im Mai gefeiert. Während dieser Zeit war der Muttertag ein offizieller Feiertag. Dies änderte sich nach dem Ende des zweiten Weltkrieges und der Feiertag wurde abgeschafft. Es dauerte jedoch nicht lange, bis die Floristenverbände den zweiten Sonntag im Mai als Muttertag festlegten. In der DDR wurde statt des Muttertages, der Frauentag am 08. März gefeiert.

Der Muttertag heute:

Auch, wenn der Muttertag heute nicht mehr gesetzlich verankert ist, feiern wir ihn noch immer. Ein Tag, an dem wir, noch stärker als sonst, unsere Mütter feiern und ihnen danken. Ein Tag, an denen wir versuchen, ihnen eine kleine Freude zu machen. Wer noch ein bisschen Inspiration zum Freude machen benötigt, für den, haben wir in diesem Artikel die 8 besten Geschenkideen zum Muttertag zusammengetragen.

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