Regenbogenfahrer mit Alternativkonzept

In diesem Jahr startet die 28. Regenbogenfahrt, bei der Kinderkrebs-Zentren besucht werden, um Mut und Hoffnung zu schenken. Auf Grund der Corona-Pandemie gibt es aber ein neues Konzept.

Regenbogenfahrer mit Alternativkonzept

Seit 1993 startet jeweils eine Gruppe von etwa 50 Erwachsenen zu einer einwöchigen Fahrradtour - der Regenbogenfahrt- , bei der die Teilnehmer jedes Jahr etwas über 500 Kilometer zurücklegen und auf dem Weg Kliniken sowie Elterninitiativen besuchen. Veranstalter der Regenbogenfahrt ist die Deutsche Kinderkrebsstiftung. In diesem Jahr starten die Regenbogenfahrer allerdings nicht zusammen, sondern einzeln oder in kleinen Gruppen. Vom 15. bis zum 22. August 2020 sind sie mit dem Fahrrad in Deutschland unterwegs. In dieser Form können sie etwa 50 Kinderkrebs-Zentren deutschlandweit besuchen. Jeder der an der Tour beteiligten Fahrer sammelt während der Tour-Woche auf der Sportlerplattform "Strava" Kilometer. Am Ende der Tour werden diese addiert, um mit dem Ergebnis zu zeigen - So wie wir, könnt ihr es auch schaffen. Das Besondere an der Regenbogenfahrt ist die Tatsache, dass die Tourteilnehmer alle im Kindes- und Jugendalter selbst an Krebs erkrankt waren. Sie besuchen normalerweise die jungen Patienten und ihre Familien in den Kliniken und möchten ihnen in der anstrengenden und belastenden Zeit der Therapie, Mut und Zuversicht vermitteln. Mit ihrem Engagement zeigen sie auch, dass nach einer Krebserkrankung sportliche Höchstleitungen möglich sind.

Besuch der Kinderklinik in St. Augustin

Am Mittwoch, den 19. August 2020 besuchten drei Regenbogenfahrer auch die Kinderklinik in St. Augustin. Ria, Sven und Annika wurden gegen 11:00 Uhr vor dem Kinder-Klinikgebäude empfangen und übergaben zwei Fotos, auf denen alle Beteiligten der Aktion "Regenbogenfahrer" zu sehen sind, Regenbogenarmbänder, Mutperlen, einen USB-Stick mit einer Video-Botschaft sowie eine Kerze, ebenfalls in einem Regenbogendesign. Für die Radler gab es zur Stärkung Getränke, Obst und ein Gebäck mit einem Zuckerguss in Regenbogenfarben. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es dann weiter auf die Höhe des Venusberg in die dortige Kinderklinik.

Logo