Puls!-Tipps für einen schönen Garten und Balkon

Wir haben einige Ratschläge gesammelt, wie Ihr Euch zuhause mit wenig Arbeit eine eigene grüne Oase schaffen könnt.

Puls!-Tipps für einen schönen Garten und Balkon

Wir verbringen derzeit so viel Zeit zu Hause wie noch nie. Höchste Zeit, unseren Garten, die Terrasse oder den Balkon umzugestalten oder zu verschönern. Damit das gelingt, haben wir hier fünf Puls!-Tipps für Euch:

#1 Hochbeet

Hochbeete liegen voll im Trend und das hat weit mehr als nur einen guten Grund: Die Ernte in einem Hochbeet fällt zwei- bis dreimal so groß aus wie auf Normalboden der gleichen Fläche und man kann wesentlich länger im Jahr anbauen und ernten – ohne Schädlinge und mit vergleichsweise wenig Zeitaufwand. Außerdem können Hochbeete auch prima auf Balkonen und Terrassen aufgebaut werden. Auch scheinbar unbrauchbare Ecken im Garten lassen sich mithilfe von Hochbeeten prima nutzen. Ein weiteres Plus: Aufgrund der angenehmen Arbeitshöhe gestaltet sich das Anbauen sehr viel rückenfreundlicher als die Arbeit direkt am Boden. Der Start scheint häufig schwierig, aber es ist wirklich einfacher als man denkt und mithilfe von DIY (Do it yourself)-Paletten ist auch der Aufbau eines Hochbeetes auch für jeden Geldbeutel erschwinglich.

Puls!-Tipp: Anleitungen gibt es unglaublich viele im Internet. Aber wer sich der Sache „professioneller“ nähern will, der sollte das Buch Das unglaubliche Hochbeet von Doris Kampas zur Hand nehmen. Absolute Leseempfehlung!

#2 Lazy Gardening

Weniger Perfektionszwang gepaart mit einer geschickten Auswahl und Kombination von Pflanzen erleichtern das Gärtnern ungemein. Mit „Lazy Gardening“ ist der Trend zum unangestrengten, entspannten Gärtnern gemeint. Der Lazy Gärtner zeichnet sich vor allem durch eine innere Einstellung zum Garten aus. Er will die Zeit, die er in seinem Garten verbringt, genießen.

Lazy meint in diesem Fall also keineswegs Faulheit, sondern eher eine gewisse Lässigkeit. Wer bei Klee und Löwenzahn im Rasen immer gleich zu Gegenmaßnahmen greift, wird nicht entspannt gärtnern können. Und: Der Lazy Gärtner passt nicht den Standort seinen Vorstellungen an, sondern er passt seine Vorstellungen dem jeweiligen Standort an. Beim entspannten Gärtnern geht es darum, die natürlichen Gegebenheiten wie Bodenbeschaffenheit, vorhandene Bäume und Schatten- beziehungsweise Sonnenzeiten zu akzeptieren. Arbeite mit ihnen statt permanent gegen sie!

Puls!-Tipp: Zu jedem Standort gibt es passende, pflegeleichte Blumen, Stauden, Sträucher und Gemüse. Lavendel oder Heidegewächse mögen beispielsweise steinige und nährstoffarme Böden.

#3 Wasser sparen im Garten

Wassersparen im Garten ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern kann bei ausbleibenden Regenfällen im Sommer zu einer echten Notwendigkeit werden. Dabei können Gärtner sowohl bei der Wahl der Bepflanzung als auch durch eine richtige Gestaltung des Gartens viel Wasser einsparen.

Puls!-Tipp: Hier sind fünf Pflanzen, die mit erstaunlich wenig Wasser zurechtkommen und toll aussehen:

1. Lavendel (Lavandula officinalis)

2. Stockrose (Alcea rosea)

3. Sonnenblume (Helianthus annuus)

4. Weinraute (Ruta)

5. Lupine (Lupinus)

#4 Nachhaltiges Gärtnern

Nachhaltigkeit liegt weiterhin voll im Trend. Nachhaltiges Gärtnern bedeutet zum einen, dass man Gartenarbeiten auf lange Sicht hin betrachtet und nicht nur für eine Saison denkt. Zum anderen kann jeder – mit einer ressourcenschonenden Planung und unseren Tipps – im Garten und den eigenen vier Wänden bereits viel tun, um die Umwelt zu entlasten. Zum Beispiel könnt ihr Regenwasser sammeln, einen eigenen Kompost anlegen und organischen Dünger verwenden.

Puls!-Tipp: Einige „wilde“ Ecken im Garten unbedingt einfach wachsen lassen und so der heimischen Tier- und Pflanzenwelt eine Zuflucht bieten. Das lohnt sich beispielsweise bei Igeln gleich doppelt, weil Sie Ungeziefer aus dem Garten fernhalten.

#5 Vogelgarten anlegen

Ein Vogelgarten bietet Wildvögeln einen idealen Ort zum Verweile. Damit die Vögel sich bei Euch auch wohlfühlen, braucht ihr in Eurem Garten auf jeden Fall Futterstellen, Nistplätze, Wasserstellen und möglichst viele Versteckmöglichkeiten. Ihr solltet Eure Hecken also nicht perfekt zurechtstutzen, damit die Vögel darin Schutz finden können. Ein großer Vorteil des Vogelgartens: Schädlinge werden im Vogelgarten ganz automatisch und auf natürliche Weise bekämpft.

Puls!-Tipp: Legt Euch ein ruhiges Plätzchen im Grünen an. So könnt ihr die Natur genießen und gleichzeitig dem Gezwitscher der Vögel lauschen.

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