Werkärzte der Evonik starten mit dem Impfen

Mit der offiziellen Einbeziehung der Betriebsärzte in die Impfstrategie der Bundesregierung hat Evonik damit begonnen, Beschäftigte in Deutschland zu impfen.

Werkärzte der Evonik starten mit dem Impfen

„Frühzeitig haben wir unsere Bereitschaft erklärt, die Impfkampagne und damit den Kampf gegen die Pandemie zu unterstützen. Gut, dass Evonik damit nun endlich loslegen kann“, sagt Evonik Personalvorstand und Arbeitsdirektor Thomas Wessel.

Um eine reibungslose und zügige Impfung durch die Betriebsärzte des Konzerns sicherstellen zu können, hat Evonik in den vergangenen Wochen Impfstraßen und Impfzentren an acht verschiedenen Standorten des Unternehmens deutschlandweit eingerichtet. So auch an den Rheinischen Werken in Wesseling und Lülsdorf, wo am Dienstag und Mittwoch, den 8./9. Juni 2021 mit den Impfungen in Wesseling begonnen wurde. Tags darauf am Donnerstag, den 10.Juni 2021 startete auch die Impfkampagne in Lülsdorf. „An beiden Standorten wurden dazu die voll ausgestatteten Räumlichkeiten des werkärtzlichen Dienstes genutzt“, erklärte Standortleiter Dr. Arndt Selbach. „Ein großes Dankeschön gilt all jenen Kolleginnen und Kollegen, die diese Infrastruktur in so kurzer Zeit entworfen und realisiert haben. Insbesondere das medizinische Personal hat es mit großem Engagement möglich gemacht, dass wir das Impfangebot überhaupt realisieren können“, so Wessel.

Impfungen auch für Angehörige der Mitarbeiter

Sobald genügend Impfstoff zur Verfügung steht, wird Evonik das Angebot erweitern und neben den Beschäftigten auch deren Angehörigen Impftermine anbieten. „Die Koordination und Verteilung des Impfstoffs, also Hersteller sowie Anzahl der Dosen, erfolgt nach Maßgabe des Bundesgesundheitsministerium zentral über die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). Auf dieser Grundlage koordinieren wir dann jeweils wöchentlich die Terminvergabe“, erläuterte die Ärztliche Direktorin von Evonik Dr. Uta Müller. Solange der Impfstoff noch begrenzt ist, priorisiert Evonik die Reihenfolge. „Beschäftigte mit erhöhtem Risiko für schwere Verläufe, die bislang keine Impfung erhalten haben, haben jederzeit die Möglichkeit sich zu melden. Ansonsten priorisieren wir zunächst jene Beschäftigte, die im Bereich werksinterner kritischer Infrastruktur, wie zum Beispiel der Energieversorgung, tätig sind. Darauf folgen dann Beschäftigte die in Präsens arbeiten müssen beziehungsweise häufigen persönlichen (Kunden-)Kontakt ausgesetzt sind. Wir gehen davon aus, dass wir im Laufe der Zeit mit allen vier bislang zugelassenen Impfstoffen beliefert werden“, sagt Dr. Müller. Evonik rät grundsätzlich allen Beschäftigten zur Impfung, eine Impfpflicht gibt es aber nicht.

So läuft die Impfung im Werk Lülsdorf ab

Das Impfprozedere am Standort in Lülsdorf beginnt mit der namentlichen Erfassung sowie der Temperaturmessung der einbestellten Beschäftigten durch Einsatzkräfte der Werkfeuerwehr, die während der Impfkampagne den werkärztlichen Dienst unterstützten. Danach geht es zur Anmeldung und anschließend zur Werkärztin, welche die Probanden über Risiken der Impfung aufklärt und ihnen den Impfpass aushändigt. Es folgt kurz darauf die eigentliche Impfung durch einen Notfallsanitäter. In einem Zelt hat der Proband im Anschluss 15 Minuten Zeit die Impfung auf sich einwirken zu lassen. Auf mögliche unerwartete Reaktionen könnte dann sofort reagiert werden.

Nach Aussage von Stefanie Prescher, Leiterin Standortkommunikation Wesseling&Lülsdorf, wird das Impfangebot der Beschäftigten von Evonik im Rheinland sehr gut angenommen.

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