Omikron-Welle: Belastungsprobe für Kitas, Eltern und Kinder

In den vergangenen Wochen hat die Omikron-Welle zu hohen Belastungen für Kinder, Eltern und Personal in Niederkasseler Kitas geführt. Nun wird überlegt, wie die Situation verbessert werden kann.

Omikron-Welle: Belastungsprobe für Kitas, Eltern und Kinder

Auf Grund von häufigen und wiederkehrenden positiven Pool Ergebnissen, mussten Kinder vermehrt zu Hause betreut werden. Teilweise ließen Einzeltestergebnisse auf Grund von technischen Störungen, bei dem bisher sehr zuverlässigen Labor auf sich warten, was die Situation verschärfte. In Kitas wo das Virus grassierte, entstand der Eindruck einer nur noch lückenhaften Betreuung, auch weil Erzieher*innen von Erkrankung oder Quarantäne betroffen waren. Die Omikron Welle klingt derzeit zwar ab, trotzdem gibt es nach wie vor in einigen Kitas Betreuungseinschränkungen aus diesen Gründen.

Wie soll es weitergehen?

„Wir müssen unsere Corona-Präventions- und Schutzkonzepte immer wieder hinterfragen und prüfen, ob sie für die aktuelle Situation angemessen sind“, so Beigeordneter Carsten Walbröhl. „Aktuell befragen wir in Niederkasseler Kitas die Eltern, wie sie zur Weiterführung der Lolli Tests stehen. Wir sind jetzt lange gut gefahren mit dem Testverfahren, möchten aber nun wissen, ob die Teststrategie weiterhin Akzeptanz hat“, so Amtsleiterin Hartmann. Eine Umstellung auf freiwillige Selbsttests wäre zulässig und frühestens Anfang April möglich.

In der Prüfung ist weiterhin, ob den Eltern auf Grund der teilweise hohen Betreuungsausfälle ein Monat Eltern-Beitragsfreiheit gewährt werden kann. Ein entsprechender Antrag wird am 08.03.22 im Jugendhilfeausschuss debattiert. Das Land NRW würde sich nach aktuellem Stand allerdings wohl nicht an den Kosten beteiligen.

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