"Niederkassel gegen Corona“: Impftag der Praxis Pütz

Für den Impftag der allgemeinmedizinischen Praxis Pütz, am Samstag, den 18.12.2021, war die Kapazität für 1000 Impfungen vorhanden.

"Niederkassel gegen Corona“: Impftag der Praxis Pütz

Aufgrund der momentanen Sachlage sah sich die allgemeinmedizinische Praxis von Dominik Pütz gezwungen, am Samstag, den 18. Dezember 2021, unter dem Motto "Niederkassel gegen Corona", einen Impfmarathon von 9:00 bis 17:00 Uhr in der Mensa der Alfred-Delp-Realschule in Niederkassel-Mondorf anzubieten. Dazu war es für Impfwillige nicht nötig einen Termin im Vorfeld zu buchen, da es sich um eine freie Impfaktion handelte. Angeboten wurden Erst- und Zweitimpfungen sowie Booster-Impfungen mit mRNA Impfstoffen Moderna und Biontech.

Kinder und Jugendliche im Alter von zwölf bis fünfzehn Jahren mussten zwingend von einem Erziehungsberechtigten begleitet werden. Da noch keine allgemeine Impfempfehlung für unter 12-Jährige vorliegt, wurden am Impftag keine Impfungen für Kinder bis elf Jahre angeboten. Des Weiteren sollten Abstandsregelung sowie Maskenpflicht, auch in der Warteschleife, unbedingt eingehalten werden.

Ohne tatkräftige Unterstützung, kein Impftag

Für diesen Impfmarathon hatte die Praxis mit Praxisinhaber Dominik Pütz, Barbara Scheffer, Nadine Rauschenbach, Christiane Herchenbach, Dr. Kristin Szalay und Thomas Kabel fünf Ärzte und einen Medizinstudenten im Aufgebot. Außerdem wirkten die elf Praxismitarbeiterinnen Karin Wessel, Caroline Lülsdorf, Sandra Klein, Katharina Lenz, Maria Osterland, Sabrina Kuhlow, Lena Engels, Alina-Maria Schmitz, Barbara Weitz, Nele Engels sowie Felina Groß zur Unterstützung mit. Sie übernahmen am Impftag die Anmeldung und Registrierung, Kontrolle der Personalien, Anamnese/Einwilligung, Aufklärungsbogen sowie die Temperaturmessung. Bei den Vorbereitungen und Bereitstellung der Mensa unterstützten Hausmeister Johannes Schmitz sowie Dominik Pütz Bruder Alexander das Praxisteam.

Wie lief der Impfmarathon ab?

Bereits eine Stunde vor Beginn stellten sich schon die ersten Impfwilligen auf dem Schulgelände auf, deren Warteschleife sich ständig vergrößerte. Ausgerechnet an diesem Tag waren die Temperaturen etwas niedriger, als an den Tagen zuvor und die Witterung feucht. Jeder, der nach Überwindung der Warteschleife die Mensa betrat, hatte innerhalb der folgenden fünf Schritte seine Impfung: Nach dem Eintritt mit der Anmeldung ging es weiter zur Registrierung, schließlich weiter zur eigentlichen Impfung und nach der Zertifizierung folgte letztlich eine 10-15minütgen Ruhephase.

Seine Booster-Impfung erhielt Rolf Vollmert, der mit einem Pressevertreter der Montagszeitung schon lange vor Beginn der Impfaktion vor Ort war. Vollmert erklärt sich solidarisch mit die Aktion der Arztpraxis Pütz und befürwortet es, dass durch freie Impfangebote die Zahl unentschlossener bzw. unsicherer Mitbürger/innen dezimiert wird und damit die Anzahl der Geimpften schneller steigt, was allen zugute kommt.

"Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger bedankten sich spontan beim Team der Arztpraxis Pütz, dass ihnen kurzfristig die Möglichkeit geboten wurde, Impftermine wahrzunehmen. Nach anfänglichen unbedeuteten Anlaufproblemen lief die Aktion ohne nennenswerte Vorkommnisse ab. Insgesamt ließen sich 515 Personen impfen", so die Medizinische Fachangestellte Karin Wessel.

Neue Herausforderungen durch Omikron-Variante

Nach Aussagen von Experten kommt mit der Omikron-Variante des Corona-Virus eine neue Herausforderung auf die Menschen zu. Daher ist es sinnvoll dieser Bedrohung mit groß angelegten Impfaktionen zu begegnen, um nach Möglichkeit bei einer Erkrankung den Schweregrad derselben zu reduzieren. Das ist auf Empfehlung der Ärzte und Virologen auf jeden Fall besser, als sich nicht impfen zu lassen und so zu tun als sei man gegen das Virus immun. Nach Einschätzung namhafter Virologen könnte die Omikron-Variante alles bis dato dagewesene in den Schatten stellen und zu weiteren strengeren Maßnahmen durch die Bundes- bzw. Landesregierung für die Bevölkerung führen, was teilweise in unseren Nachbarländern schon der Fall ist.

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