Modellprojekte für das digitale Pandemiemanagement im Rhein-Sieg-Kreis

Der Rhein-Sieg-Kreis hat am Mittwoch beim NRW-Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie sein Interesse am Modellprojekt für das digitale Pandemiemanagement bekundet.

Modellprojekte für das digitale Pandemiemanagement im Rhein-Sieg-Kreis

Am Dienstag hatte das Land NRW die Kommunen über die strengen Kriterien für die Modellprojekte informiert und bis Mittwoch um Bewerbungen gebeten. In der Woche nach Ostern will das Land die Projekte auswählen, die zum Zuge kommen sollen.

„Ich habe für den Bereich Sport den Hut in den Ring geworfen“, erklärt Landrat Sebastian Schuster. „Die Leitidee unseres geplanten Modellprojektes stammt von Prof. Tim Meyer von der Universität des Saarlandes“. Der Sportmediziner hat ein umfangreiches Konzept für den Wiedereinstieg in den Freizeit- und Breitensport entwickelt. Gepaart werden soll dieses mit einer digitalen Kontaktnachverfolgung.

Projektpartner wäre bei einer erfolgreichen Bewerbung der Kreis-Sport-Bund Rhein-Sieg. Das breite Netzwerk des KSB umfasst neben den Stadt- und Gemeindesportverbänden rund 550 Mitgliedsvereine mit circa 145.000 Mitgliedern. Der Rhein-Sieg-Kreis hat in seiner Bewerbung außerdem die Option formuliert, das Modellprojekt auf die Stadt Bonn auszuweiten.

„Wir brauchen auch ein digitales Pandemiemanagement, um die Weichen für die schrittweise und vorsichtige Rückkehr in die Normalität zu stellen. Dafür sind solche Modellprojekte, die auf kleinem Raum Lösungen erproben, ein wichtiger Prüfstein“, betont Landrat Sebastian Schuster.

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