Halten sich die Niederkasseler an die Verhaltensregeln?

Die letzten Tage tummelten sich viele Menschen in Parks und auf öffentlichen Plätzen? Wie ist die Situation heute in Niederkassel? Ein Lagebericht.

Halten sich die Niederkasseler an die Verhaltensregeln?

Wie bereits in den letzten Tagen, ist auch heute das Wetter wieder super - Sonnenschein und blauer Himmel. Da ist es kein Wunder, dass es einen nach draußen zieht. Doch in der momentanen Situation sollen wir zuhause bleiben, das Haus, wenn es möglich ist, nur zum Einkaufen und Arbeiten verlassen. Wer dennoch gerne raus gehen will, sollte dies alleine tun. Umso erschreckender war es zu sehen, dass gestern beispielsweise in den Rheinauen ganze Menschenmassen zu finden waren und sich auch in den Innenstädten in Bonn, Siegburg oder Köln große Gruppen Jugendlicher trafen.

Tour durch Niederkassel

Ich habe mich gefragt, wie die Situation heute in Niederkassel ist. Rennen hier auch alle bedenkenlos draußen herum? Treffen sich die Leute in großen Gruppen? Oder bleiben sie lieber Zuhause? Um euch über die Situation in Niederkassel berichten zu können, habe ich heute eine kleine Tour durch die Niederkasseler Stadtgebiete gemacht.

Um den persönlichen Kontakt und damit die mögliche Verbreitung des Corona-Virus zu vermeiden, habe ich keine Interviews geführt und berichte nur von meinen Beobachtungen.

Angefangen am Mondorfer Fähranleger konnte ich doch einige Menschen beim spazieren und sonnen beobachten. Die Partner, Freunde oder Familien waren immer dicht beieinander zu sehen, hielten aber zu anderen Personen durchaus Abstand. Unter den Leuten waren Rentner sowie kleine Kinder zu sehen. Alles in allem war für das schöne Wetter aber verhältnismäßig wenig los. Mir kamen auch ein paar Jogger entgegen, allerdings immer alleine. Die Restaurants und (Eis-)Cafés waren teilweise geschlossen und teilweise geöffnet, aber in allen herrschte gähnende Leere. Lediglich die Eisdiele am Minigolfplatz konnte sich noch über ein paar Kunden freuen. Der Spielplatz war verlassen.

In Rheidt konnte ich ebenfalls nur vereinzelt Fahrradfahrer, Inlineskater und Spaziergänger auf dem Damm beobachten, meist in Gruppen von zwei bis vier Personen. Vier Kinder spielten auf dem großen Spielplatz.

In Lülsdorf war die Situation nicht anders. Vereinzelte Jogger und Spaziergänger mit Hunden waren am Rheinufer unterwegs. Ansonsten waren die Straßen leer.

Mein Fazit

Es scheint also als wären die Niederkasseler endgültig vorsichtiger geworden. So wenige Menschen an solch einem schönen Frühlingstag sieht man in Niederkassel selten. Niederkassel verhält sich für mich damit (mittlerweile) echt vorbildlich. Und das ist toll, denn es dient dem Schutz unserer gesamten Gesellschaft.

Habt ihr ähnliche oder andere Beobachtungen gemacht? Schreibt es uns in die Kommentare!

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