Corona-Schutzimpfung für Niederkassel: ein Erfahrungsbericht

Der Niederkasseler Sebastian Wessel begleitete seine Großmutter zum Impftermin. machPuls sprach mit ihm über seine Erfahrungen

Corona-Schutzimpfung für Niederkassel: ein Erfahrungsbericht

Neben der ganzen Kritik an der Corona-Politik und der Impfstrategie von Bund und Ländern, ist es schön, auch einmal eine positive Stimme zu hören. Diese Stimme kommt von Sebastian Wessel aus Niederkassel. Er begleitete am vergangenen Sonntag seine hoch betagte Großmutter zu deren erstem Impftermin in der Asklepios-Klinik in St. Augustin. Vom Termin weiß er ausschließliches Positives zu berichten.

Die Anmeldung verlief reibungslos. Er hatte es am ersten Tag der Terminvergabe online unter www.116117.de versucht, kam schnell durch, suchte sich einen freien Termin aus und erhielt direkt im Abstand von drei Wochen einen weiteren Termin für die zweite Impfung. Er erhielt ein siebenseitiges PDF-Datei, das neben der Terminbestätigung ein Aufklärungsblatt zur Schutzimpfung, Informationen über den Ablauf vor Ort und einen Fragebogen über die Vorerkrankungen seiner Großmutter enthielt.

Reibungsloser Ablauf des Impftermins

Auch mit dem Ablauf vor Ort ist Wessel vollauf zufrieden: „Man wurde gebeten, pünktlich (das heißt nicht zu früh) in St.Augustin an der Asklepios Kinderklinik zu sein. Nach dem Parken auf dem Parkplatz (gebührenpflichtig) geht man zum aufgebauten großen, festen Zelt. Am Eingang wird per Infrarotpistole die Temperatur gemessen, und man wird nach der Händedesinfektion hineingebeten. Innen gibt es mehrere Anmeldeschalter, wo die Daten aufgenommen, und die ausgefüllten Anamnesebögen geprüft werden. Alle Unterlagen kommen in eine blaue Mappe, die mit einem QR-Code versehen wird. Danach verlässt man das Zelt, und betritt die Kinderklinik durch den Hintereingang. Mit dem Aufzug gelangt man in den dritten Stock, und wird in das nächste freie Impfzimmer gebeten. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Arzt wird sofort geimpft. Anschließend nimmt man noch für 15 Minuten in einem Wartezimmer Platz, wo der Impfling von Maltesermitarbeitern betreut wird. Wartezeiten gab es zumindest bei uns überhaupt keine. Ein Zahnrad griff ins andere. Perfekt.“

DANKE an das Impfteam

Geimpft wurde mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer. Bedenken im Vorfeld habe seine Großmutter zwar nicht gehabt, doch habe ausreichend Möglichkeit bestanden, mögliche Fragen oder Bedenken vor Ort mit einem Arzt abzuklären. Als Begleiter einer hochbetagten Angehörigen sei es möglich gewesen, die ganze Zeit vor Ort zu sein und sie begleiten.

„Ich würde gerne DANKE an das gesamte Impfteam sagen für eine hervorragende, super freundliche, hoch professionelle und allumfassende Betreuung. […] man fühlte sich von vorne bis hinten perfekt aufgehoben“, resümiert Wessel.

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