Evonik Lülsdorf: Schüler übernahm für einen Tag Chefposition

Ende Juli durfte ein Schüler im Rahmen der ChemCologne-Aktion „Meine Position ist spitze!“ für einen Tag die Leitung des Werkschutzes in Lülsdorf übernehmen. Wir berichten Euch, was er dabei erlebt und gelernt hat.

Evonik Lülsdorf: Schüler übernahm für einen Tag Chefposition

Der Solinger Schüler Markus Kreps erhielt am 20. Juli spannende Einblicke in den Tagesablauf einer Leitungsfunktion in der chemischen Industrie. Im Rahmen der ChemCologne-Aktion „Meine Position ist spitze!“ leitete der 17-Jährige für einen Tag den Werkschutz am Standort Lülsdorf. Karina Stöckmann hat ihre Stelle dafür gerne angeboten. „Es ist eine super Möglichkeit jungen Menschen zu zeigen, wie vielfältig und wichtig die chemische Industrie ist“, so die stellvertretende Leiterin des Werkschutzes.

Besuchermanagement & Lkw-Kontrolle

Kreps freute sich darauf für einen Tag die Schulbank gegen einen Chefsessel zu tauschen und einen Blick hinter die Kulissen des global tätigen Spezialchemieunternehmens zu werfen. Im Werkschutz-Outfit eingekleidet, startete sein Tag beim Besuchermanagement. Dort kontrollierte er die Personalien der Standortbesucher und vergab die nötige Zutrittsberechtigung. Anschließend ging es raus zur Lkw-Kontrolle. Stöckmann erklärte ihm genau, worauf er zu achten hat: „Eine ausreichende Reifenprofiltiefe ist genauso wichtig wie eine vollständige Sicherheitsausrüstung des Fahrers.“

Werkfeuerwehreinsatz

Danach wurde es aufregend. Die Betriebsbesichtigung der Elektrolyse musste abgebrochen werden: Die Werkfeuerwehr wurde zu einem Einsatz gerufen und Kreps fuhr mit Stöckmann gemeinsam zur Einsatzstelle. „Nach kurzer Absprache über Funk war jedoch klar, dass es sich nur um einen Routineeinsatz handelt. Dieser war schnell beendet, sodass wir die Straßensperrung wieder aufheben konnten“, erklärt Kreps.

Wichtige Diskussionen

Während der Mittagspause hatte Kreps dann kurz Zeit neue Energie zu tanken, ehe er gemeinsam mit Karina Stöckmann über die künftige Ausrichtung des Lülsdorfer Werkschutzes diskutierte. „In einer leitenden Funktion ist es wichtig die Stärken und Schwächen seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu kennen. So kann beispielsweise durch eine gute Schichtbesetzung das Optimum aus dem Team rausgeholt werden“, gibt Stöckmann ihrem Vertreter mit auf den Weg.

„Ein solcher Einblick ist etwas Besonderes.“

„Ich hätte nicht gedacht, dass die Aufgaben des Werkschutzes so komplex und vielseitig sind“, zeigt sich Kreps nach dem Aktionstag beeindruckt. „Ein solcher Einblick ist etwas Besonderes. Daher kann ich allen Schülerinnen und Schülern nur empfehlen, sich bei der nächsten Runde von „Meine Position ist spitze!“ zu bewerben.“ Stöckmann teilt diese Ansicht: „Durch die Aktion kann ich jungen Menschen zeigen, dass man mit Fleiß und wachsender Erfahrung Verantwortung und irgendwann sogar eine Leitungsfunktion übernehmen kann.“

Den Arbeitsalltag einer Führungskraft kennenlernen

Bei der Aktion „Meine Position ist spitze!“ der Brancheninitiative ChemCologne lernen Jugendliche den Arbeitsalltag einer Führungskraft kennen. Evonik hat das Projekt von Anfang an begleitet und bereits neun Schülerinnen und Schülern Einblicke in die rheinischen Standorte gegeben.

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