Bahnübergangssteuerungsanlage an Rheidter Südstraße fast fertig

In der nächsten Woche soll die neue Anlage an der Südstraße den Betrieb aufnehmen. Zu diesem Ereignis waren nicht nur Bürgermeister Stephan Vehreschild und Landrat Sebastian Schuster, sondern auch NRWs Verkehrsminister Hendrik Wüst vor Ort.

Bahnübergangssteuerungsanlage an Rheidter Südstraße fast fertig

Die hochmoderne Bahnübergangssteuerungsanlage BÜSTRA, die an der Rheidter Südstraße gebaut wird, wird voraussichtlich am Dienstag von gleich zwei Stellen abgenommen und kann dann optimalerweise den Betrieb aufnehmen. Aus diesem Anlass begrüßte Markus Kitz, als Aufsichtsratsvorsitzender der RSVG, seine Gäste an der Anlage Südstraße. Geladen waren neben den Vertretern der Fraktionen, Landrat Sebastian Schuster, Bürgermeister Stephan Vehreschild und NRWs Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Die alte Ampelanlage hat viel Ärger gemacht. Es gab keine Ersatzteile mehr.“ Nun steht dort eine Anlage, die gleich mit sieben Halbschranken aufwarten kann. Der Bahnübergang ist jetzt nach neuestem Stand der Technik gesichert. Ebenso die Ampelanlage selbst. Der Verkehrsfluss an diesem wichtigen Knotenpunkt wird künftig per Fernübertragung durchgehend überwacht. So können Beeinträchtigungen erkannt und schnellstmöglich behoben werden.

Der Aufwand wird sich noch als gerechtfertigt herausstellen, entsteht doch hier die Anbindung der L269alt an der L269neu, also die Verbindung zur im Bau befindlichen Umgehungsstraße. Die Kosten der neuen Kreuzungsanlage werden geteilt, so die RSVG: „Die Gesamtkosten für die Baumaßnahmen betragen rund 810.000 Euro und werden zu gleichen Teilen vom Land Nordrhein-Westfalen, der Stadt Niederkassel und der RSVG getragen. Stadt Niederkassel und RSVG erhalten für ihre Finanzierungsanteile eine 80-prozentige Förderung aus Landesmitteln.“ Wo früher der Rhabarberschlitten verkehrte und heute lediglich Güterverkehr, soll – so die Vision – eine Stadtbahn die Niederkasseler Bürger nach Bonn und Köln befördern.

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