Niedriger Wasserpegel: Fischereibruderschaft half Jungfischen in die Sieg

Durch die derzeitige Trockenperiode war der Wasserpegel im Discholl sehr niedrig, sodass Jungfische es schwer hatten allein von dort in die Sieg zu kommen. Die Fischereibruderschaf half den jungen Tieren auf ihrem Weg in den Fluss.

Niedriger Wasserpegel: Fischereibruderschaft half Jungfischen in die Sieg

Bedingt durch die lang anhaltende Trockenheit sowie das in der Ferienzeit gedrosselte Wasservolumen des Eschmarer Mühlengraben, das über ein Kanalsystem dem Discholl in Bergheim zugeführt wird, hatten es die dort anzutreffenden Jungfische schwer in die Sieg zu gelangen, da der Wasserzufluss zunehmend schwächer wurde und die Trockenperiode dem Pegel im Discholl stark zusetzte.

Frischwasser für das Discholl

Das war ein Anlass seitens der Fischereibruderschaft zu Bergheim an der Sieg, tätig zu werden. Peter Schell (2. Brudermeister) und Markus Engels (Geschäftsführer) wollten am Samstagvormittag für Frischwasser sorgen und waren mit Traktor, Aggregat, Pumpe und Schlauch vor Ort, um Wasser aus der Sieg ins Discholl zu pumpen. Doch wider Erwarten war der Zustrom aus dem Mühlengraben stärker geworden, sodass auf das Vorhaben verzichtet wurde.

Das hatte eventuell auch damit zu tun, dass Peter Schell am Abend zuvor das Einlaufbauwerk der Mühle von Astwerk und Laub säuberte.

Eine Wasserrinne für die Jungfische

Stattdessen schufen die beiden Fischerbrüder durch Verlagerung des gestauten Holzes und einer kleinen Wasserrinne von der Siegbrücke bis zur Sieg für die Jungfische wieder die Möglichkeit, in die Sieg zu gelangen.

Es ist damit zu rechnen, dass ab Sonntag das Wasser aus dem Mühlengraben sein gewohntes Wasservolumen einspeisen wird, sodass auch der Abfluss aus dem Discholl wieder gewährleistet ist.

Tags zuvor war Günter Engels (1. Brudermeister) gemeinsam mit Enkel und Detlev Klein (Vorstandsmitglied) mit Netzen und Eimern bewaffnet auf dem Discholl und hat 10 gefüllte Eimer mit Jungfischen (etwa 800-1000) der Sieg zugeführt.

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