Jubiläumskonzert der Musikschule Niederkassel

Anlässlich des 50-jährigen Bestehen der Musikschule Niederkassel fanden mehrere Aktivitäten statt. Unter anderem wurde am Samstag, den 11. Juni 2022 in der Aula der Alfred-Delp-Realschule in Niederkassel-Mondorf ein Jubiläumskonzert angeboten.

Jubiläumskonzert der Musikschule Niederkassel

Wie wir bereits im vorherigen Artikel erwähnt haben, feiert die Musikschule der Stadt Niederkassel in diesem Jahr ihr 5o-jähriges Bestehen. Wenn Ihr mehr über die Auftaktveranstaltung erfahren möchtet, dann klickt HIER um zum Artikel zu gelangen.

Vor Konzertbeginn begrüßte Barbara Florin die Anwesenden und moderierte die dargebotenen Stücke an.

Streichinstrumenten-Ensemble „Arcobaleno“

Das Streichinstrumenten - Ensemble „Arcobaleno“ unter der Leitung von Martina Joël sowie mit Unterstützung der "NotenRheidter" begann mit Liedern der Renaissance Zeit. „Hèlas Madame“ ist ein Lied aus den Handschriften von Bayeux, welches auch in den Manuskripten am Hof Heinrichs VIII enthalten ist, gefolgt von einem Rundgesang von Tilmann Susato und „Watkins Ale“, eine Ballade „Nicht zur Veröffentlichung geeignet“, was bedeutet, dass sie für eine Veröffentlichung im viktorianischen Zeitalter zu unzüchtig oder gewagt war. Die Zeitreise ging weiter in die Zeit des Barock, mit einem Satz aus einem Doppelkonzert a-moll von Antonio Vivaldi und endete in der Zeit der Klassik mit je einem Menuett von Ludwig van Beethoven sowie Luigi Boccherini.

Zupfinstrumenten-Ensemble

Der folgende Beitrag kam von einem Zupfinstrumenten-Ensemble mit Ute Scheuermann und Bert Müller Mandolinen sowie Gerti Schmidt Gitarre. Sie spielten „Alla Venezia“ von Emanuele Barbella, ein italienischer Geiger und Komponist der neapolitanischen Schule. Anschließend von Georg Friedrich Händel: „Die Ankunft der Königin von Saba“, ebenfalls aus der Barockzeit. Mit „O Sole Mio“ von Eduardo di Capua bewegte man sich im volkstümlichen Bereich.

Anschließend mit dem „Allegro moderato“ von Jacques Féréol Mazas, einem französischen Violinisten und Musikpädagogen, gespielt von dem Geigenduo Maike Leinung und Luisa Bulich war der klassischen Bereich wieder zugegen.

Flötenensemble

Paçoca ist eine köstliche brasilianische Süßigkeit und war auch der Titel der Musik, die das Publikum nach Brasilien entführte. Komponiert von Celso Machado, einem brasilianischen Gitarristen und Komponisten, gespielt von einem Flötenensemble mit Chaima Tebourski, Emily Nowakowski, Gina Ringhausen, Britta Würker, Sabine Thüring sowie der Gitarrenbegleitung von Johannes Bongartz, das von Gudula Hufschmidt einstudiert wurde.

Die "NotenRheidter" unter der Leitung von Gudula Hufschmidt holten das Publikum wieder nach Europa in den klassischen Bereich zurück mit der Musik von Karl Jenkins (Palladio), Edward Elgar (Chanson de Matin) und Fritz Kreisler (Liebesfreud aus den Alt-Wiener Tanzweisen)

Musikschulband zum Abschluss des Konzertes

Den Schlusspunkt setzte die Musikschulband unter der Leitung von Alexander Hense und der Moderation von Annika Krüchten, die durch das Programm mit vielen bekannten Titeln führte. Rockiges war dabei – Smoke on The Water – und die Verbundenheit zum Rheinland zeigte sich unter anderem mit „Mir stonn zo dir FC Kölle“ und „Highland Cathedral“, welches hier besser bekannt ist als „Du bess die Stadt“ von den Bläck Fööss.

Während einer kleinen Pause boten Mitglieder/innen des Förderverein "promusica.ndk" gekühlte Getränke an.

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