Großzügige Spende für die Elterninitiative krebskranker Kinder

Kinder können somit eine Woche Auszeit vom Klinikalltag erlauben.

Großzügige Spende für die Elterninitiative krebskranker Kinder

Bargeld ist in Corona-Zeiten aktuell an vielen Kassen nicht erwünscht. Die Elterninitiative krebskranker Kinder St. Augustin e. V (EKKK), sieht das ein wenig anders. Insgesamt 16.722 Euro brachte die 14-Jährige Annika Schmitz aus Brühl in bar vor einigen Tagen zur Asklepios-Kinderklinik mit. Dabei sind Annika Schmitz und ihre Familie keine Unbekannten, denn seit über zehn Jahren engagiert sich die Familie für die EKKK. Gemeinsam mit Vater und Großvater, die ihre Tochter bzw. Enkeltochter zur Übergabe in St. Augustin begleiteten, hatte sie für das Brühler Blumenfachgeschäft "Anita Blumen" auf dem Markt bei zahlreichen Verkäufen zur Spendensumme beigetragen.

Mit Spargel, Erdbeeren und sogar Tannenbäumen zur Weihnachtszeit ist eine fünfstellige Summe entstanden. Außerdem wurde Annika von der Brühlerin Pia Gesellchen unterstützt, die nach dem Tod ihrer Mutter die Kondolenzspenden an die 14-Jährige Annika weiterleitete. Weitere 222 Euro kamen vom Karnevalsverein "Brühler Nordstaaten Union" hinzu, deren Spende übrigens ein Zufallsergebnis war: Jedes Vereinsmitglied hat spontan 5 Euro gespendet und nur ein Mitglied hatte nur ein 2-Euro-Stück zur Hand. Der Verein bedankte sich auf diese Weise bei der Familie Schmitz für deren Unterstützung, da sie beim letzten Karnevalsumzug dem Verein ein Fahrzeug kostenlos zur Verfügung stellte.

Manuela Melz, Vorsitzende der EKKK sowie Dr. Urban Kiwit, leitender Arzt des sozialpädagogischen Zentrums der Klinik, freuten sich sehr über die großzügige Spende. Sie wird für die erkrankten Kinder und ihre Familien so eingesetzt, dass sie eine Woche Auszeit erhalten: Trotz Corona ein Kurzurlaub vom Klinikalltag.

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