Mondorf: Gedenkfeier zur Ehrung der Gefallenen und Vermissten

Der Bürgerverein Mondorf hat auch in diesem Jahr zur Ehrung aller Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege eine Gedenkfeier mit Kranzniederlegung veranstaltet.

Mondorf: Gedenkfeier zur Ehrung der Gefallenen und Vermissten

Jedes Jahr am 1. November, dem christlichen Feiertag Allerheiligen, gedenkt der Bürgerverein Mondorf zusammen mit dem Männergesangsverein, der Freiwilligen Feuerwehr, dem Junggesellenverein, dem Vdk-Ortsverband Mondorf und Vertretern des Ortsrings Mondorf der Kriegsopfer des Ersten und Zweiten Weltkrieges. Die jährliche Kranzniederlegung findet am 1984 errichteten Ehrenmal für alle Gefallenen und Vermissten des Zweiten Weltkrieges auf dem Vorplatz der katholischen Pfarrkirche St. Laurentius statt.

Wichtiger Apell gegen Rechts

Nach zweijähriger Coronapause fand die Veranstaltung in Anwesenheit von Bürgermeister Stephan Vehreschild wieder im größeren Rahmen statt. Nach dem Geleit der Freiwilligen Feuerwehr Mondorf und der Kranzniederlegung begleitete der Männergesangverein die Veranstaltung gesanglich. Die Geschäftsführerin und Pressebeauftragte des Bürgervereins Mondorf, Karin Göldner, bekräftigte in ihrer Ansprache, wie wichtig es sei, gegen rechtes Gedankengut zusammenzustehen: „Der Erhalt von Frieden und Freiheit in unserem Land, das ist der Lohn, wenn wir gegen das braune Denken zusammen stehen, dann werden die Opfer der Weltkriege am langen Ende vielleicht doch einen Sinn gehabt haben. Wir haben es selbst in der Hand.“

Erinnerung an den Krieg in der Ukraine

Landtagsabgeordnete Katharina Gebauer richtete den Blick auf die aktuellen Ereignisse in der Ukraine: „Die Geschehnisse machen deutlich, dass es eine Besonderheit ist, in Frieden leben zu dürfen. Es ist nicht selbstverständlich. Ich habe schon oft dafür geworben, dankbar zu sein in Frieden leben zu können.“ Auch der 1. Vorsitzende des Sozialverbands VdK-Mondorf, Hans-Dieter Lülsdorf, fand mahnende Worte: „Auf die Erinnerung an die bedrückenden Schicksale, muss die Botschaft, die für uns alle von diesem Tage ausgeht, lauten: Nie wieder! Diese Lektion müssen wir aus den schrecklichen Ereignissen des 20. Jahrhunderts und der heutigen Zeit lernen.“

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